Diese Barbie ist Autistin mit Kopfhörern, wenn der Lärm zu viel wird, einem Tablet, um besser kommunizieren zu können, und einem Fidget Spinner, um die ruhelosen Hände zu beruhigen. Für autistische Kinder und ihre Eltern ein Gewinn.
Tonya, Mutter: „Es ist eine große Sache für Kinder, eine Barbie, in der sie sich wiedererkennen können. Hat es dir gefallen, Penelope?"
Penelope: „Ja."
Mattel hat die Puppe gemeinsam mit autistischen Menschen entwickelt.
Ellie Middleton, Autistin: „Ich hoffe, dass andere Kinder, die vielleicht noch nicht mit Autismus in Berührung gekommen sind, ihn besser verstehen, wenn sie es bei Barbie sehen. Dass es normal ist und man sich weder dafür schämen noch Angst davor haben muss."
Doch die Marke prägen solche Barbies: blond, immer gestylt und unrealistisch schlank. Ein Körperbild, für das Mattel seit langem kritisiert wird. Seit 2019 holt das Unternehmen immer wieder vielfältige Barbies und Kens ins Programm, darunter eine blinde Puppe, eine mit Diabetes und eine im Rollstuhl. Der Ken im Rollstuhl soll sogar zeitweise die zweitbeliebteste Puppe der Fashionista-Reihe gewesen sein. Nichtsdestotrotz verkaufen sich die klassischen Barbies noch deutlich besser und Barbie bleibt ein Verkaufsrenner, auch wenn der Umsatz deutlich gesunken ist.