Heißer Hosenanzug-Trend für den Sommer

Jumpsuit: Welches Modell für welche Figur?

6. Juni 2019 - 16:32 Uhr

Der Jumpsuit: Die perfekte Wahl für alle Eiligen

Wer nicht so gerne Kleider trägt, hat mit dem unkomplizierten Jumpsuit sein perfektes Kleidungsstück für den Sommer gefunden. Mit keinem anderen Teil ist man ruckizucki angezogen wie mit dem stylischen Einteiler - ideal für alle, die morgens im Badezimmer gerne rumtrödeln oder ein paar Minuten länger schlafen!

Und diesen Sommer ist die Auswahl an Jumpsuits besonders groß Es gibt sie aus Leinen, im Utility-Style mit großen Tasche oder mit Längstreifen. Aber wie trägt man Jumpsuits eigentlich und von welchen Modelle sind eher keine Figurschmeichler?

Styling-Expertin Astrid Rudolph zeigt uns im Video, was das perfekte Model für die A-Figur (schmale Schultern, breite Hüften), den rundliche O-Typen und für die sportliche H-Figur (schmal, kaum Taille) ist.

Für jede Figur gibt's den passenden Jumpsuit-Trend - Sie sind eher klein?

Wer klein und zierlich ist, kann schnell im Jumpsuit versinken. Finger weg von weiten Overalls, in denen sehen Frauen aus, als hätten sie ein Zelt an. Auch zu große Muster sind nicht ideal. Perfekt sind körperbetonte Schnitte mit einem tiefen V-Ausschnitt, der verlängert optisch die Silhouette. Auch Playsuits, also Jumpsuits mit kurzem Bein, sind super. Sie lassen die Figur größer wirken. Schuhe mit hohen Absätzen wie Espadrilles mit Keilabsätzen oder Plateau-Sneaker zaubern zusätzlich Länge hinzu.

Angesagt bei Jump- und Playsuits sind Modelle aus Leinen*. Perfekte Sommer-Partner-Kombis sind Basttaschen und Espadrilles - trés chic!

Sie sind sehr groß?

Wer als Amazone den Durchschnitt überragt, kann bei Jumpsuits mit viel Volumen und auch großflächigen Mustern spielen. Ein weiter, lässiger Overall ist ideal. Ein toller Stilbruch dazu ist XXL-Statementschmuck wie auffällige Ketten, breite Armreifen oder große Ohrringe. Und unbedingt die Hosenbeine für eine Minipriese Sexyness umkrempeln - ansonsten sieht der Look nach Mechaniker aus!

Perfekt für große, schlanke Frauen sind die neuen Utility-Overalls*, wie ihn Influencer-Star Xenia Overdose trägt. Die Cargo-Taschen mogeln Kurven hinzu. Der Gürtel auf Taillenhöhe bricht die große Silhouette und lässt den Look femininer wirken.

Sie sind kurvig mit Busen, Bauch und Po?

Kurven und Jumpsuits funktionieren nicht? Von wegen! Der unkomplizierte Einteiler bringt besonders den Busen schön zur Geltung, wenn ein tiefer V-Ausschnitt vorhanden ist. Ein Gürtel macht eine sexy Sanduhr-Figur. Fließende Materialien wie Seide oder Viskose umspielen Busen und Hüfte optimal und kaschieren die eine oder andere kleinere Problemzone.

Sehr angesagt sind diesen Sommer Jumpsuits mit Längstreifen*. Vorteil für kurvige Frauen: Die Figur wird gestreckt.

Was unterscheidet Jumpsuits von Overalls?

Jumpsuit, Overall, .... ist das nicht alles das Gleiche? Nicht ganz, es gibt kleine aber feine Unterschiede:

  • Jumpsuit: Der einteilige Hosenanzug ist eher figurbetont geschnitten. Es gibt ihn mit kurzen oder langen Ärmeln oder auch ärmelfrei. Ursprünglich bezeichnete der Jumpsuit (auf deutsch: Spring-Anzug) das einteilige Kleidungsstück der Fallschirmspringer
  • Overall: Der Overall (auf deutsch: überall, insgesamt) war eigentlich ein Schutzanzug, der die Kleidung von den Arbeitern schützen sollte und ihnen genügend Bewegungsfreiheiten bot. Noch heute ist der Overall weit geschnitten und eher unförmig
  • Playsuit: Der "Spielanzug" hat tatsächlich seinen Ursprung in der Kindermode. Kennzeichnend beim Kleidungsstück sind die kurze Beinlänge und oft ein verspieltes Design
  • Catsuit: Dieses Kleidungstück kennt man aus dem Film "Catwoman". Er ist knöchellang und dank Elasthan sehr enganliegend. Vorsicht bei der Materialauswahl: (Latex-) Leder kann hier schnell zu verrucht wirken

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