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Schüsse an Lloyd-Gymnasium in Bremerhaven: Ihre Tochter saß stundenlang in Klassenraum fest

So hat diese Mutter die dramatischen Stunden erlebt

Schüsse an Schule in Bremerhaven: Ihre Tochter saß stundenlang fest

Mutter: "Man sieht, dass das überall passieren kann" Amoklauf an Bremerhavener Gymnasium
01:06 min
Amoklauf an Bremerhavener Gymnasium
Mutter: "Man sieht, dass das überall passieren kann"

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Es ist der absolute Alptraum für Eltern. Am Vormittag erhält Nina G. die Nachricht, dass an der Schule ihrer Tochter ein Amoklauf vermutet wird und Schüsse gefallen sind.

Im Video erzählt die Mutter, wie sie die nächsten Stunden erlebt hat.

Schüler am Mittag evakuiert

Der mutmaßliche Täter soll eine Angestellte des Lloyd Gymnasiums Bremerhaven angeschossen und schwer verletzt haben. Zur Waffe äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Der Täter wurde bereits am Vormittag festgenommen. Trotzdem mussten 140 Schüler und Lehrkräfte noch in der Schule verbleiben, denn die Polizei konnte nicht ausschließen, dass es noch einen weiteren Täter geben könnte. Die 17-jährige Tochter von Nina G. saß über Stunden in ihrer Klasse fest: „Sie hat erzählt, dass sie sich mit der Lehrerin eingeschlossen haben im Klassenraum“. Nina. G. konnte ganz kurz mit ihrer Tochter telefonieren, die zu diesem Zeitpunkt noch in der Schule war. Am Mittag durften die Schüler dann das Gebäude verlassen.

Seelsorger und Rettungskräfte vor Ort

Die Schüler wurde gegen 13.30 Uhr von Rettungskräften und Seelsorgern in Empfang genommen. Dabei waren auch bewaffnete Polizisten, die die Tochter von Nina G. und ihre Mitschüler aus dem Gebäude begleiteten. Die Schüler wurden anschließend direkt vor Ort betreut. (hbo/cgo)