Unglaublicher Fall an Schule in Bergisch Gladbach

Samantha (16) von Lehrerin gemobbt - wegen ihrer Brandnarben

23. Dezember 2019 - 13:30 Uhr

Beleidigungen vor der ganzen Klasse

Die 16-jährige Samantha aus Bergisch Gladbach hat seit einem Unfall an ihren Armen heftige Verbrennungsnarben, lag damals sogar im Koma. Doch als wäre ihre Leidensgeschichte nicht schon schlimm genug, wird sie jetzt auch noch an der Schule gemobbt – und zwar von ihrer eigenen Lehrerin. Die soll allen Ernstes zu Mitschülern gesagt haben: "Vielleicht möchte auch nicht jeder in der Klasse jetzt auf ihre vernarbten Arme gucken."

Samantha leidet an Schlafstörungen, Albträumen, hat oft Kopfschmerzen - alles durch das Mobbing. Als ihre Mutter die Schule kontaktiert, stößt sie zunächst auf wenig Verständnis. Erst nach mehrfacher Beschwerde gibt es eine Reaktion. Mittlerweile gibt es eine Lösung für Samantha. Wie die aussieht und wie es Samantha heute geht – das sehen Sie im Video.

Mobbing in der Schule - leider keine Seltenheit

Viele Schüler in Deutschland leiden unter Mobbing, also stetiger Wochen oder Monate andauernde psychische oder körperliche Gewalt durch Mitschüler. Die Folgen bei Opfern sind oft fatal.

Leistungsabfall, Angst vor der Schule, Depressionen können dazu gehören - in schweren Fällen Suizidgedanken. Nach Einschätzung des Potsdamer Mobbing-Forschers Sebastian Wachs kommt Mobbing an jeder Schule vor. "Schätzungen zufolge sind etwa zehn Prozent der Schüler betroffen - als Opfer, Täter oder beides", so der Wissenschaftler und Autor ("Mobbing an Schulen"). Wie Sie erkennen, ob Ihr Kind gemobbt wird, erfahren Sie hier.

Und selbst wenn klar ist, dass das eigene Kind Opfer von Mobbing in der Schule ist, fragen sich viele Eltern, was sie nun tun können. Schließlich möchte man in einer solch schwierigen Situation nichts falsch machen. Hier können Sie nachlesen, wie Sie sich in diesem Fall am besten verhalten.