Das sagen die Parteien - das die Expertin

Die Zukunft unserer Renten

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21. September 2021 - 16:49 Uhr

Wir sollten über Renten sprechen

Kriegen Sie beim Thema Altersvorsorge auch ein flaues Gefühl in der Magengegend? Denken Sie auch, dass sie sich "endlich mal drum kümmern müssten"? Altersvorsorge ist für viele ein unangenehmes Thema. Vor allem für diejenigen, die nicht verbeamtet oder privat versichert sind. Erst kürzlich hatte das Bundesarbeitsministerium erstaunliche Zahlen veröffentlicht: Während über 80 Prozent der deutschen Renten unter 1.500 Euro liegen, sind knapp 95 Prozent der Pensionen darüber.

Aber was ist überhaupt das Problem des deutschen Rentensystems? Und wie können Sie sich eigenständig darum kümmern, dass Ihre Rente später zum Leben reicht?

Diese Fragen klären wir mit der Finanzexpertin Natascha Wegelin – besser bekannt als "Madame Moneypenny". Außerdem erfahren Sie, was die Parteien versprechen, um die Renten zu sichern.

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Familie Seddig rechnet vor: So sieht meine Rente aus

Nicht jede Rente reicht für ein sorgenfreies Leben im Alter aus. Wer ein geringeres Gehalt hatte, oder nicht so lange in die Rentenkasse eingezahlt, erhält eine geringere Rente.

Am Beispiel von Familie Seddig kann man schnell sehen, zu welchen Ungleichgewichten das führt.

Während Vater Marc durch seinen Beruf eine überdurchschnittliche Rente erhält, ist seine Frau auf seine finanzielle Unterstützung angewiesen. Warum auch seine Schwiegermutter Marion auf finanzielle Einkünfte neben der Rente angewiesen ist, und wie der Sohn David damit umgeht, erfahren Sie im Video.

Das plant die Politik

Die Renten sind ein wichtiges Wahlkampfthema. Alle Parteien haben Forderungen und Ideen in ihrem Wahlkampfprogramm, wie sie die Renten sichern wollen. Doch was ist überhaupt das Problem am deutschen Rentensystem? Und wie wollen die Parteien diese Problem lösen? Diese Fragen beantworten wir Ihnen im Video.

LESE-TIPP: Das sagt Kanzlerkandidat Olaf Scholz zu Bildung, Rente und Innere Sicherheit

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Altersarmut betrifft hauptsächlich Frauen

Alle Partei-Pläne haben eins gemein: Weder das Rentenalter noch die Rentenbeiträge sollen steigen. Dennoch gerät die Finanzierung des Rentensystems durch die immer älter werdende Gesellschaft unter Druck.

Finanzbloggerin Natascha Wegelin bezweifelt, dass die Konzepte der Parteien aufgehen. Sie rät deswegen eindringlich dazu, auch privat für die eigene Rente vorzusorgen. Es hätte etwas Gutes, die eigenen Finanzen selbst in die Hand zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen. Warum Altersarmut hauptsächlich Frauen betrifft und was die Expertin Menschen rät, die nur ein kleines Einkommen zur Verfügung haben, erfahren Sie im Video.

Wie Sie privat vorsorgen können

Doch obwohl viele Leute über die unsichere Rente Bescheid wissen, trauen sie sich nicht an die Finanzmärkte. Es herrscht Verunsicherung und die Angst, sein Erspartes zu verlieren. Ausführlich erklärt Madame Moneypenny, welche konkreten Möglichkeiten Sie haben, ihr Geld für die Rente anzulegen. Wie man schon mit kleinen Beträgen vorsorgen kann und wann der beste Zeitpunkt ist, mit dem Sparen anzufangen, erfahren Sie im Video. (skn)