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Razzia wegen Telegram-Mordplänen gegen Kretschmer: Ansage des Sachsen-Chefs "Bei Gewalt ist Schluss"

Durchsuchung in Dresden

Razzia wegen Telegram-Mordplänen gegen Kretschmer: Sachsen-Chef macht Tätern Ansage

Razzia wegen Telegram-Mordplänen gegen Kretschmer Durchsuchung in Dresden
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Durchsuchung in Dresden
Razzia wegen Telegram-Mordplänen gegen Kretschmer

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Mehrere Objekte durchsucht

Nach Drohungen gegen Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU ) in einer Telegram-Chatgruppe hat die Polizei in Dresden mehrere Objekte durchsucht. Das teilte die Polizei am Mittwochmorgen beim Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Durchsuchungsmaßnahmen erfolgten unter Beteiligung von Spezialkräften des Landeskriminalamtes (LKA), es wurden nach verdächtigen Äußerungen einzelner Mitglieder der Telegram-Gruppe Waffen und Armbrüste sichergestellt, hieß es weiter. Kretschmer äußert sich nun selbst zu den Ermittlungen. Mehr dazu im Video.

Kretschmer: Bei Gewalt ist Schluss

Michael Kretschmer sprach beim Besuch eines Impfzentrums über die Maßnahmen der sächsischen Ermittler. Der Ministerpräsident verteidigte die Meinungsfreiheit, zog aber eine klare Grenze: „Aber wenn Gewalt ins Spiel kommt, ist Schluss.“

Kretschmer betonte: „Ich bin froh, dass der Rechtsstaat heute gezeigt hat, wie wehrhaft er ist. Bedrohungen gegen Amtspersonen, seien es Bürgermeister, Gemeinderäte, aber auch Wissenschaftler und Journalisten sind nicht hinnehmbar.“

Sachsens Ministerpäsident begrüßte außerdem die angekündigten Bemühungen der Bundesregierung gegen Hass und Hetze im Internet, speziell in Messengerdiensten wie Telegram härter und schneller vorzugehen.

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Laut LKA-Sprecher Tom Bernhardt wird wegen einer schweren staatsgefährdenden Straftat ermittelt. Im Messenger-Dienst Telegram waren laut einem Bericht des ZDF-Magazins „Frontal“ von vor einer Woche Morddrohungen gegen den sächsischen Ministerpräsidenten aufgetaucht. (dpa/akr)