Arzt in Berlin vor Gericht Killer-Kardiologe versteckt sich vor Kameras

Er wollte wohl Gott spielen und soll dabei zwei Menschen getötet haben – um über den Todeszeitpunkt entscheiden zu können. Mit diesen Vorwürfen muss sich ein Facharzt der Berliner Charité seit Dienstag (17. Oktober) vor Gericht auseinandersetzen.
Bei der Anklageverlesung zwinkert der Todesarzt Bekannten im Zuschauerraum zu
Zu Beginn des Prozesses betreten die Angeklagten den Gerichtssaal – normalerweise. Der Todesarzt lässt sich beim Prozessauftakt aber nicht vorführen. Er betritt den Saal erst, als Kameras nicht mehr erlaubt sind. Während die Staatsanwaltschaft die Anklage verliest, bleibt er locker und entspannt – zwinkert Bekannten im Zuschauerraum sogar zu. Dem Kardiologen wird zweifacher Mord aus niedrigen Beweggründen vorgeworfen.
Lese-Tipp: Bremer Krankenpfleger soll zwei Patienten getötet haben
Bei der mitangeklagten Krankenschwester sehen die Ankläger keine Mordmerkmale – sie steht wegen Beihilfe zum Totschlag in einem Fall vor Gericht und wirkt dabei deutlich angespannter als der Hauptangeklagte. Gemeinsam sollen sie für den Tod eines 73-Jährigen verantwortlich sein. Dessen Frau ist als Nebenklägerin zum Auftakt nicht vor Gericht. Ihre Anwältin sagt im RTL-Interview: „Es ist schwer für sie. Das ist wirklich etwas, was man nicht leicht wegsteckt.“
00:58Donald Trump ausgelacht – in DIESEM Moment entgleitet US-Präsident alles!
00:33Todesursache enthüllt! Daran starb Hollywood-Star Hayden Panettiere (†36)
01:53Sophia Thiel muss in die Notaufnahme – davor warnt Influencerin ihre Fans!
00:38Heute kein GZSZ bei RTL im TV! DAS ist der Grund
01:15SO luxuriös wohnen Mike und Leyla auf Mallorca – erste Einblicke in ihr neues Traumhaus!
00:41Elefantenbaby treibt alleine in reißenden Fluten! Fischer wagen riskante Rettung
00:57Dreimal Balkon-Sex in einer Nacht! Stöhn-Pärchen belästigt gesamte Nachbarschaft
01:04Irres Millionen-Gebot! OnlyFans-Model Bonnie Blue verhökert Namen ihres Babys
00:57Millionenschweres Luxusprojekt in Flammen! Feuer zerstört ganze Wohnanlage
01:58Ehe-Aus bei Elyas M’Barek! Schauspieler gibt Trennung bekannt
00:40Heidi Klum begeistert im sexy Spitzen-Outfit – mit jeder Menge Durchblick!
00:44Antilope flieht vor Wildhunden ins Wasser – dort lauert nächste Gefahr
00:47Sexy Liebesurlaub! Weltstar macht Beziehung mit neuem Freund öffentlich
00:49Nach Herzproblemen! SO emotional feiert Heinz Hoenig seinen 75. Geburtstag
00:44Völliges Parkplatz-Chaos! 78-Jährige rammt beim Einparken gleich fünf Autos
00:40Emily ist nicht gut auf Julian zu sprechen
00:35Fitnessgerät wird für Frau zur Lebensgefahr – weil Männer damit herumblödeln!
01:02Fans schmeißen ihre BHs auf die Bühne – Kult-Boyband von sexy „Beschuss" überrascht
00:20LMC Style 490 K iWv. 30.340€ (Sponsor: LMC / Caravaning.info)
01:23Nach Fremdgeh-Drama! SO kämpfen Katharina Eisenblut und Freund Dominic um ihre Beziehung
Kardiologe soll bewusst über Leben und Tod entschieden haben
Die Patientenakten des heute 56-jährigen Kardiologen wirken wie eine Chronik des Todes. Im November 2021 soll er eine eigentlich gelingende Reanimation abgebrochen haben. Dazu habe er vier Krankenschwestern angewiesen, die Maßnahmen an dem 73-jährigen Patienten einzustellen. Von seiner Mitangeklagten soll der Kardiologe dann verlangt haben, dem Patienten eine tödliche Dosis eines Sedierungsmittels zu spritzen. Als der wider Erwarten überlebt, habe der 56-Jährige selbst die tödliche Dosis gesetzt.
Lese-Tipp: Todespfleger mordete im Dienst: Ex-Vorgesetzte von Niels Högel freigesprochen
Im Juli 2022 soll er außerdem eine 73-Jährige getötet haben – ebenfalls mit einer Überdosis Sedierungsmittel. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die Wehrlosigkeit seiner Opfer bei beiden Taten ausgenutzt zu haben. Der Arzt soll aus eigensüchtigen Motiven über den Zeitpunkt des Todes seiner Patienten entschieden haben. Seit Mai 2023 sitzt der Angeklagte in U-Haft.
Aufgeflogen dank Whistleblower-System
Dass der Killer-Kardiologe der Charité überhaupt aufgeflogen ist, liegt am Whistleblower-System der Klinik. Dort können anonyme Hinweise auf Fehlverhalten abgegeben werden. Dass ein solcher Hinweis die Staatsanwaltschaft auf die Spuren des Hauptangeklagten gebracht hat, bestätigt auch die Charité selbst.
Ob der Kardiologe neben den beiden verhandelten Todesfällen noch weitere Patienten auf dem Gewissen hat, soll ein gesondertes Verfahren klären. Beim Prozessauftakt am Dienstag schweigt er zu den Vorwürfen. Über seinen Anwalt lässt er aber verkünden, dass er sich bei künftigen Verhandlungstagen erklären will.


