30 Euro für ein bisschen Liebe

Prostituierte verkaufen ihren Körper für Dumpingpreise an Fernfahrer

17. Februar 2020 - 23:15 Uhr

Video: So empfindet eine Prostituierte ihre Arbeit auf dem Autohof

800.000 Lkw-Fahrer sind täglich auf deutschen Autobahnen unterwegs. 40 Prozent davon kommen aus Osteuropa. Speziell für die Bedürfnisse dieser Fernfahrer stehen am Autohof Eifeltor bei Köln rund 40 Wohnwagen. Hier bieten osteuropäische Prostituierte ihren Landsleuten Sex an - für extrem wenig Geld. Denn damit die schlechtbezahlten Trucker die Dienste nutzen können, dürfen die nicht viel kosten. 30 Euro für 20 Minuten Liebe ist hier der Schnitt. Auch die Frauen werden damit zu Opfern der niedrigen Fernfahrer-Gehälter.

Wir haben mit einer der Frauen, die hier arbeitet, über ihre Situation gesprochen. Wie sie ihre Arbeit empfindet, erzählt sie im Video.

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Viele Lkw-Fahrer führen ein Leben zwischen Fahrerkabine, Alkohol, Prostituierten und Dumpinglöhnen. Die ganze Reportage "Armut auf Rädern" finden Sie zum Abruf bei TVNOW.