Sorge im niederländischen Königshaus

Hat die Drogenmafia es auf Prinzessin Amalia abgesehen?

Hat die Mafia es auf Prinzessin Amalia abgesehen? Entführung geplant
01:19 min
Entführung geplant
Hat die Mafia es auf Prinzessin Amalia abgesehen?

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von Tobias Grimm und Jessica Bürger

Nur wenige Wochen nach ihrem Start an der Uni Amsterdam muss die niederländische Kronprinzessin Amalia (18) wieder nach Hause ziehen. Denn: Die Drogenmafia soll eine Entführung und möglicherweise auch einen Anschlag planen, wie „Telegraaf“ berichtet. Was sich nun für die Tochter von König Willem-Alexander und Königin Máxima ändern wird, erklärt der niederländische Journalist Rob Savelberg im Video-Interview mit RTL.

Auch Mark Rutte steht auf der Abschussliste

Wie die niederländische Tageszeitung „Telegraaf“ berichtet, habe die berüchtigte Mocro Maffia es auf die Tochter von König Willem-Alexander und Königin Máxima abgesehen. Die Drogenmafia rund um Ridouan Taghi hat auch den Mord an Kameramann Theo van Gogh im Jahr 2004 und an dem Journalisten Peter de Vries 2021 zu verantworten. Nebst Amalia stehe auch der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte auf der Abschussliste.

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Taghi selbst sitzt aktuell zwar im Gefängnis, habe jedoch genug Einfluss und Geld, um Auftragsmörder außerhalb der Gefängnismauern zu kaufen, erklärt Savelberg. Und für ihn ist auch klar, wieso die Mafia auch die niederländische Prinzessin im Auge hat: „Die haben mittlerweile einen großen Hass auf den niederländischen Staat entwickelt, weil sie verhaftet wurden. Das ist schlecht für ihre Geschäfte.“

Amalias Studentenleben ist vorbei

Amalias Sicherheitsteam sei nun aufgestockt worden, so Savelberg, und begleitet die junge Frau nicht mehr nur außerhalb ihrer Studentenwohnung in Amsterdam, sondern auf all ihren Wegen – auch in ihrer Wohnung. Das seien Militärs, die viel Erfahrung im Personenschutz haben und auch die Polizei habe sichtbare und unsichtbare Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um das Leben der Kronprinzessin zu schützen.

Amalias Studentenleben in Amsterdam ist damit aber auf jeden Fall Geschichte. Sie wird ihr Studium in Politik, Psychologie, Wirtschaft und Rechts im heimischen Palast in der Nähe von Den Haag fortführen müssen. „Mir tut es persönlich etwas leid, dass die zukünftige Königin eine weniger unbeschwerte Zeit hatte, als die Leute vor ihr“, sagt Savelberg. All die Sicherheitsleute und Bodyguards schützen zwar das Leben der Prinzessin, werden es aber auch sehr beeinträchtigen.