Gereizt und demotiviert?

Post-Holiday-Syndrom: Wie Sie Ihre Urlaubserholung mit in den Arbeitsalltag nehmen

So nehmen Sie die Erholung mit in den Alltag Post-Holiday-Syndrom
02:43 min
Post-Holiday-Syndrom
So nehmen Sie die Erholung mit in den Alltag

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Jetzt wo die Ferien auch im letzten Bundesland vorbei sind und das Wetter in den letzten Tagen eher herbstlich daherkam, verfallen viele Menschen in ein regelrechtes Stimmungstief. Kennen Sie den Post-Holiday-Blues? Der Übergang vom entspannenden Sommerurlaub in den stressigen Arbeitsalltag fällt vielen schwer. Wie man sich die Urlaubsstimmung noch ein wenig länger erhalten kann, können Sie sich oben im Video von Lena Wollny & Darline Jonasson anschauen.

RTL hat weitere Ratschläge für Sie zusammengestellt, damit Sie nach Ihrem Urlaub schneller wieder positiv gestimmt in Ihren Arbeitsalltag zurückfinden.

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Post-Holiday-Syndrom: Wertvolle Tipps gegen Gereiztheit und Demotivation nach dem Urlaub

Ein kleiner positiver Aspekt beim Post-Holiday-Syndrom: Sie sind nicht allein! Denn sehr viele Beschäftigte leiden an einem Stimmungs- und Leistungstief, wenn Sie wieder am Schreibtisch sitzen und arbeiten müssen.

Was sonst einem angenehmen Rhythmus gleicht, fühlt sich auf einmal an wie eine unlösbare Aufgabe. Damit sich das schnell ändert und Sie nicht gereizt und demotiviert bei der Arbeit erscheinen, hilft es, schon im Vorfeld bestimmt Vorkehrungen zu treffen. Das Stresslevel sollte gerade am Anfang mithilfe folgenden Tipps klein gehalten werden:

  • E-Mail-Abwesenheitsnotiz nicht sofort ausstellen

    Ein sehr hilfreicher Tipp, um sich erst einmal einen guten Überblick zu verschaffen. Stellen Sie die automatische E-Mail-Antwort erst am zweiten Tag ab, dann erwarten die Kollegen nicht direkt eine Rückmeldung – das beugt Stress vor und gibt Ihnen Zeit, sich erst einmal zu sortieren.

  • Urlaubsatmosphäre mitnehmen – dann hält die Erholung länger an

    Klingt albern? Hilft aber. Stellen Sie sich etwa Souvenirs aus dem Urlaub auf den Schreibtisch, und berichten Sie Kollegen von der Urlaubserlebnisse. So fühlt es sich im Büro oder Homeoffice zumindest noch ein wenig so an wie im Urlaub und die Erholung hält länger an.

  • Fangen Sie nicht montags wieder an – wie wäre es mit einem Mittwoch?

    Wenn Sie dazu neigen, dem Urlaub nachzutrauern, sollten Sie erst mittwochs anfangen zu arbeiten. Drei Arbeitstage bis zum Wochenende sollten reichen, um das Nötigste abzuarbeiten und nicht gleich in großem Stress zu versinken.

  • Planen Sie schon den nächsten Urlaub, das hebt die Motivation

    Schon die Vorfreude auf den nächsten Urlaub hebt die Stimmung und damit auch die Motivation bei der Arbeit. Experten raten daher zu, lieber mehrere Urlaube über das gesamte Jahr zu machen, statt einen ausgedehnten Sommerurlaub.

Mit diesen Tipps kommen Sie hoffentlich schnell aus Ihrem ersten Motivation-Loch heraus und können sich im Job wieder in die Arbeitsroutine einfinden.

Und seien wir mal ehrlich, Urlaub wissen wir doch nur dann zu schätzen, wenn wir ihn nicht ständig haben, oder? (mjä)