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Neue Corona-Variante in den USA auf dem Vormarsch: "Deutlich ansteckender als Omikron"

Auch Gesundheitsminister Lauterbach zeigt sich besorgt

"Deutlich ansteckender als Omikron" - neue Corona-Variante verbreitet sich in den USA

Ein Coronavirus wird symbolisch dargestellt.
In New York breitet sich eine neue Subvariante von Omikron aus. (Symbolbild)
www.imago-images.de, IMAGO/Bihlmayerfotografie

Während sich die 7-Tage-Inzidenz endIich wieder im Sinkflug befindet und Virologen für den Sommer Entwarnung geben, ist in den USA, genauer gesagt in New York, ein neuer Subtyp der Virus-Variante Omikron entdeckt worden. Auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zeigt sich bereits besorgt.

Lese-Tipp: Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie in unserem Live-Ticker auf RTL.de

Neue Omikron-Variante: BA.2.12.1 vermutlich noch ansteckender als die Ursprungsvariante und BA.2

Die Ursprungsvariante von Omikron, BA.1, grassiert seit wenigen Monaten und gilt als hochansteckend. Mittlerweile wurde sie von BA.2, einer weiteren Subvariante, abgelöst, die auch bei uns für die meisten Infektionen sorgt. In den USA ist nun abermals eine neue Mutation entdeckt worden: BA.2.12.1. Das bestätigt auch die US-Gesundheitsbehörde CDC („Centers for Disease Control and Prevention“). Nach Angaben der Behörde mache BA.2.12.1 aktuell etwa ein Fünftel aller neuen Covid-19-Fälle aus.

Das Problem: Die örtlichen Gesundheitsbehörden schätzen, dass BA.2.12.1 noch leichter übertragbarer ist als BA.2 und der Ursprungstyp von Omikron. Schätzungen zufolge, so heißt es auf der Seite des „Department of Health“, sehe man bei den neuen Untervarianten einen Wachstumsvorteil von 23 bis 37 Prozent gegenüber der ursprünglichen BA.2-Variante.

Auch Karl Lauterbach zeigt sich auf Twitter bereits besorgt.

Lese-Tipp: WHO stuft Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5 als "besorgniserregende Varianten" ein

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Unklar, ob BA.2.12.1 auch schwere Erkrankungen auslöst

„Niemand hört das gerne, aber es ist so: Das Coronavirus bleibt unberechenbar. Durch Überwachung neuer Varianten und Anpassungen der Impfstoffe sind wir aber gut vorbereitet“, postet der Gesundheitsminister, der immer wieder zur Vorsicht mahnt.

Lese-Tipp: Dr. Fauci warnt im RTL-Interview: "Wir sind immer noch angreifbar"

Bisher gibt es noch keine Anhaltspunkte darüber, ob BA.2.12.1 schwere Erkrankungen – wie zum Beispiel die Delta-Variante – verursacht. Dazu muss die neue Subvariante weiter beobachtet werden. (vdü)

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