Suche nach vermisstem Soldaten Robert-Daniel K.Mutter verzweifelt: "Langsam verliere ich die Hoffnung"

Seit zwei Wochen fehlt von Robert-Daniel K. jede Spur.
Auch eine Öffentlichkeitsfahndung der Polizei führte bisher nicht zum Erfolg. Mutter Natalja K. kann langsam nicht mehr an einen guten Ausgang glauben.
Update 8. November: Inzwischen hat die Polizei traurige Gewissheit. Am Donnerstag (2. November) finden Beamte den jungen Mann leblos in einem Waldstück Nähe Schönningstedt, Schleswig-Holstein auf. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es nicht.
Letzte Spur: Reinbek-Glinde
Am 13. Oktober verlässt Robert-Daniel K. sein Zuhause auf dem Campus der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg-Horn zum letzten Mal. Ermittler der Polizei verfolgen die Spur des 26-Jährigen nach Reinbek-Glinde außerhalb Hamburgs: Dort nimmt ihn eine Überwachungskamera am 14. Oktober auf, als er an einem Automaten Geld abhebt. Danach verliert sich die Spur des Bundeswehr-Soldaten.
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Öffentlichkeitsfahndung bisher ohne Ergebnis
Natalja K. hat bislang keine Hinweise auf den Verbleib ihres Sohnes von der Polizei erhalten, erzählt sie im RTL-Gespräch. Sie macht sich schwere Sorgen. Ihr Sohn sei in den vergangenen zwei Jahren schwer depressiv gewesen. Dennoch sei es nicht seine Art gewesen, einfach zu verschwinden: „Er hat sich jeden Tag gemeldet, die Sache ist schon sehr seltsam“, so K.: „Ich befürchte, es ist etwas Schlimmes passiert.“
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Auch eine Öffentlichkeitsfahndung der Polizei bleibt bislang ohne Ergebnis. Auf RTL-Anfrage teilt die Polizei Hamburg mit, dass zu der Anzahl der eingegangenen Hinweise bei Öffentlichkeitsfahndungen keine Angaben gemacht werden können.
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Natalja K. will die Hoffnung nicht aufgeben
Die Mutter des vermissten Robert-Daniel K. ist enttäuscht und frustriert von der Polizei: „Ich habe den Eindruck, die Polizei sucht ihn gar nicht wirklich.“ Sie habe bereits versucht, über das Verteidigungsministerium Druck zu machen. (Das Ministerium ist für die Bundeswehr verantwortlich, bei der Robert-Daniel K. arbeitet.) „Wir sind schwer besorgt – ich hoffe natürlich, dass er noch lebt“, so die Mutter: „aber langsam verliere ich die Hoffnung.“ (fga)
Hier finden Sie Hilfe in schwierigen Situationen
Sollten Sie selbst von Suizidgedanken betroffen sein, suchen Sie sich bitte umgehend
Hilfe. Versuchen Sie, mit anderen Menschen darüber zu sprechen! Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch die Möglichkeit, anonym mit anderen Menschen über Ihre Gedanken zu sprechen. Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich.
Wenn Sie schnell Hilfe brauchen, dann finden Sie unter der kostenlosen Telefon-Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 Menschen, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.



