Vor der Corona-Impfung

Finger weg von diesem Medikament!

Vor der Corona-Impfung Medikamente zur Vorbeugung nehmen? Bei Antihistaminika sollten sie das lieber lassen.
Vor der Corona-Impfung Medikamente zur Vorbeugung nehmen? Bei Antihistaminika sollten sie das lieber lassen.
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16. Juni 2021 - 9:50 Uhr

Impfreaktionen zeigen, dass die Impfung funktioniert

Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Erkältungsbeschwerden: Wer gegen das Coronavirus geimpft wird, muss mit Impfreaktionen wie diesen rechnen. Um trotzdem fit zu sein, nehmen manche bereits vorher Medikamente. Von einem sollten Sie aber unbedingt die Finger lassen!

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Vorsicht bei Antihistaminika!

Wer vor der Corona-Impfung Antihistaminika nimmt, läuft Gefahr, wichtige Reaktionen des Körpers zu verpassen, warnt der Deutsche Allergie und Asthmabund (DAAB) auf seiner Internetseite.

Gerade wer zu Allergien nach einer Impfung neigt, sollte auf keinen Fall zu Antihistaminika zur Vorbeugung greifen. Denn: Werden durch die Vorgeschichte eines Patienten allergische Reaktionen durch eine Impfung vermutet, können durch Antihistaminika Hautreaktionen unterdrückt werden. Diese stellen ein wichtiges Frühwarnsystem für eine Anaphylaxie dar. Eine schwere allergische Reaktion könne dann erst verspätet bemerkt werden.

Der DAAB rät darum, Patienten mit Verdacht auf Impfreaktionen nach der Impfung länger zu beobachten (30 statt 15 Minuten).

Lese-Tipp: Heftigere Impfreaktionen bei der 2. Impfung – wie kann ich sie verhindern?

Was sind Antihistaminika?

Antihistaminika sind Substanzen, die die Wirkung von Histamin hemmen, indem sie die entsprechenden Rezeptoren blockieren. Sie werden bei Allergien eingesetzt und können allergiebedingte Beschwerden lindern. (akr)

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