Der kleine Junge liegt seit sieben Wochen im Krankenhaus

Max (2) nach Hirn-OP im Wachkoma! Familie startet Spendenaufruf

Spendenaufruf für den kleinen Max Renner aus Zwickau.
Vater Andre Renner (38) aus Zwickau hat einen Spendenaufruf für seinen Sohn Max gestartet. Der Zweijährige liegt seit sieben (!) Wochen im Wachkoma.
gofundme / Andre Renner

Übelkeit, Schock-Diagnose, eine Notoperation und ein siebenwöchiger Aufenthalt im Krankenhaus: Das Leben von Familie Renner aus Zwickau in Sachsen hat sich Ende Juli schlagartig verändert, als Ärzte einen Hirntumor im Kopf ihres Sohnes Max entdeckten. Noch immer liegt der Zweijährige im Wachkoma.

Das Leben der Familie Renner nimmt eine dramatische Wendung

Auf ihrer „GoFundMe“-Spendenseite erzählt Andre Renner (38), der Vater des kleinen Max’, welch dramatische Wendung ihr aller Leben am 26. Juli nahm: „Durch einen Besuch in der Notaufnahme kam nach mehrfachem Drängen meinerseits leider Gottes der Befund eines Gehirntumors bei meinem zweieinhalbjährigem Sohn.“ Eine schreckliche Nachricht, mit der wohl niemand gerechnet hat. Schließlich habe der Junge zuvor zwar vermehrt über Bauchschmerzen und Übelkeit geklagt, wie mehrere Medien berichten – doch wer hätte gedacht, dass ein großer Tumor am Stammhirn dahinter steckte?

Die Ärzte beschlossen sofort: Der Junge muss notoperiert werden. Max wurde in die Dresdner Uniklinik geflogen und dort von Spezialisten behandelt. Die Hirn-OP rettete zwar das Leben des kleinen Jungen – doch aufgewacht ist er bisher noch nicht.

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Max (2) liegt im Wachkoma: Enorme Anteilnahme in Form von Spenden

„Leider kann uns niemand sagen, ob er jemals wieder aus dem Wachkoma erwacht beziehungsweise was aus ihm wird“, heißt es auf „GoFundMe“ weiter. Auf das, was jetzt auf die Familie zu kommt, seien Andre Renner und Max’ Mutter, Helga Malz (39), nicht vorbereitet. Die Prognose der Ärzte: Der Zweijährige wird womöglich sein weiteres Leben mit einer Behinderung leben müssen – sollte er überhaupt aufwachen. „Das ganze Paket, was im Nachhinein noch kommt, ist finanziell nicht stemmbar“, sagt Andre Renner. Die Familie sei daher auf Spenden angewiesen, sie suchen nach Menschen „mit einem großen Herz“.

Ein kleiner Trost: Diese Menschen hat die Familie innerhalb von drei Tagen gefunden. Obwohl sie den Spendenaufruf erst vor kurzer Zeit startete und ein Ziel von 40.000 Euro anvisiert wurde, sind mittlerweile schon rund 78.000 Euro zusammen gekommen! (vdü)