Von wegen Tabuthema!Louisa Dellert spricht offen wie nie über ihre Pornosucht: „Das ist halt auch gefährlich!“

Irgendwann habe sie ihren Pornokonsum sogar über Sex mit ihrem Partner gestellt.
Louisa Dellert (34) spricht in einem Podcast offen wie noch nie über ihren früheren Umgang mit Pornographie. Zeitweise sei es „echt crazy“ gewesen, erzählt die Autorin. Mittlerweile habe sie das Verlangen nach den Erotikfilmen hinter sich gelassen. Für Betroffene hat sie einen wichtigen Tipp, der gar nicht so schwer umzusetzen scheint.
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In diesem Moment wurde Louisa Dellert vieles klar
Unumwunden spricht Louisa Dellert im Podcast „Um 10 ist Licht aus!“ von femtasy über die Zeit, in der sie täglich Pornos konsumiert habe, teilweise sogar zweimal: „Es gab mal eine Situation auf der Autobahn, da bin ich Auto gefahren und musste zu einem Termin und hatte tausend Telefonate und hatte voll das Bedürfnis, mir die ganze Zeit einen Porno anzugucken.“
Ein Schlüsselmoment, der ihr gezeigt habe, dass da etwas nicht „stimmen“ konnte. Denn Pornos waren für die 34-Jährige lange Zeit ganz eng mit Druckabbau verbunden. „Das war irgendwann auch nicht mehr gesund“, sagt sie heute. Über den Schlüsselmoment auf der Autobahn verrät sie: „Dass ich nicht geguckt habe, hat mich noch mehr unter Druck gesetzt!“
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Irgendwann standen Pornos für Dellert über Sex
Eine „Pornosucht“ habe sie zwar nie offiziell diagnostiziert bekommen. Dennoch sei sie sicher, dass ihr Konsum deutlich über dem Durchschnitt gelegen habe. „Das war nicht, weil ich Lust drauf hatte, sondern eher oft so ein Stressabbau“, erinnert sie sich. Irgendwann sei sie beim Sex nicht mehr „gekommen“, sondern nur noch bei Pornos, die aber auch immer „heftiger“ werden mussten.
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„Das war, wenn ich so rückblickend darauf schaue, schon ein bisschen gruselig“
Schließlich fingen die Filme an, ihr eigenes Körperbewusstsein zu verzerren, ihr den Blick in den Spiegel zu erschweren. „Das ist halt auch gefährlich, sich andauernd an diesen Pornos entlangzuhangeln und zu denken, das es das ist, was ich brauche.“
Mit früheren Partnern habe sie nicht darüber gesprochen – ganz im Gegenteil. „Natürlich haben mir Pornos manchmal das gegeben, was ich in der Beziehung beim Sex nicht hatte oder vielleicht auch nicht getraut habe, anzusprechen.“ Es sei eine Hemmschwelle gewesen. „Deswegen gab es auch Zeiten, in denen ich voll wenig Sex hatte mit meinem Partner, weil ich mich eher für die Pornos entschieden habe.“ Dort habe sie einfach konsumieren können.
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So geht es Louisa Dellert heute
Mittlerweile hat sie das tägliche Verlangen ablegen können. Louisa Dellert schaue zwar weiterhin Pornos, „aber eher selten.“ Wie es dazu gekommen ist? Sie habe sich mit der Pornoindustrie beschäftigt und erfahren, dass viele Darsteller schlecht bezahlt oder gar zu Dingen gezwungen werden. „Ich kann bestimmte Pornos, bei denen ich jetzt weiß, das war nicht cool, wie sie das gedreht haben und unter welchen Bedingungen – die könnte ich mir gar nicht mehr anschauen.“
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Außerdem habe sie mit ihrem jetzigen Partner „guten Sex“, vor allem auch, weil sie über alles sprechen können. „Reden ist der Schlüssel!“, lautet ihr Fazit nach dem jahrelangen Pornokonsum. Ihr Appell an alle anderen – egal ob pornosüchtig oder nicht: „Traut euch darüber zu sprechen!“ Egal, ob mit Freunden oder eben mit dem eigenen Partner oder der Partnerin. (vne)






























