Achtung, Hängebusen-Alarm!

Darum sollten wir unseren BH auch im Homeoffice anlassen

08. April 2020 - 9:45 Uhr

Endlich Freiheit für die Brüste - oder besser doch nicht?

Endlich frei - und das sogar während der Arbeit! Weil viele Arbeitnehmer während der aktuellen Corona-Pandemie im Homeoffice arbeiten, bedeutet das für viele Frauen: Arbeit in Jogginghose, Kuschelpulli und vor allem: ohne BH! Doch das ist offenbar gar nicht so gut. Laut Experten aus Großbritannien droht uns dann nämlich auf Dauer ein Hängebusen. Ist das wahr? Was macht die Corona-Krise mit unseren Brüsten?

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Was macht die Corona-Krise mit unseren Brüsten?

Auch wenn es natürlich viel gemütlicher ist, keinen einengenden, kneifenden BH zu tragen, warnen Experten aus Großbritannien davor, sich dahingehend zu sehr gehen zu lassen im Homeoffice. Das Problem: Werden unsere Brüste tagsüber nicht gestützt - und das auf Dauer - können die sogenannten Cooper-Bänder durch das Gewicht geschädigt werden, wie Bekleidungstechnologin Victoria Shelton in der "Daily Mail" erklärt. Diese sind für die Stabilität des Bindegewebes in der Brust zuständig. Werden sie zur sehr beansprucht, springt die Schwerkraft vor allem bei einem größeren Busen ein. Die unschöne Folge: Hängebrüste!

Um das zu verhindern, sollten wir auch im Homeoffice weiter BHs tragen, raten Shelton sowie der plastische Chirurg Dr. Riccardo Frat. Auch Rückenschmerzen oder Haltungsschäden werden durch einen gut stützenden BH verhindert.

Hängebrüsten vorbeugen? So geht's

Wer sich im Homeoffice trotzdem nicht in Push-up, Bügel-BH & Co. hüllen möchte, kann zu einer bequemeren Baumwoll-Variante ohne Bügel greifen. So wird unsere Brust trotzdem gestützt, aber es bleibt gemütlich.

Sie möchten noch mehr tun? Mit ein paar kleinen Übungen können wir der Schwerkraft und damit auch dem drohenden Hängebusen vorbeugen. Wie die funktionieren, zeigen wir hier.