„Man versucht, die Kinder nicht mehr so weit im Dunkeln draußen zu lassen“Hundebesitzer Tino E. (49) auf Feldweg bei Sietzsch getötet: Tatverdächtiger (37) festgenommen
Aufatmen in Sietzsch (Sachsen-Anhalt)!
Dreieinhalb Wochen nach dem Mord an Tino E. (49) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Dieser stamme aus dem familiären Umfeld der Lebensgefährtin des Opfers, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag mit. Seitdem in dem beschaulichen Dorf (rund 700 Einwohner, 20 Kilometer östlich von Halle/Saale) an Halloween die Tino E.s Leiche gefunden wurde, hatten sich Anwohner im Ort nicht mehr sicher gefühlt.
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Nach Leichenfund in Sietzsch: Anwohner schildert die Verunsicherung
Seit Halloween hatte das Grauen das kleine Dörfchen an der Grenze zu Sachsen fest in der Hand. Doch am Freitag (25. November) landete die Polizei einen echten Ermittlungserfolg. Beamte durchsuchten die Wohnung, den Garten sowie die Arbeitsstelle des Verdächtigen. Er soll aus dem familiären Umfeld von Anne, Tinos Lebensgefährtin stammen. Besonders tragisch: im kommenden Jahr sollte Annes und Tinos Liebe ihren Höhepunkt finden, die beiden wollten heiraten.
Bei der Durchsuchung des Bekannten wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und am Samstag einem Haftrichter vorgeführt. Er hat sich den Angaben zufolge bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.
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Rückblick: Als Tino E. nicht zu einer Halloween-Party erscheint, machen sich Bekannte Sorgen, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. Sie suchen das Dorf ab, dann folgt eine schreckliche Entdeckung: Auf einem Feldweg findet ein Mann Tino E. mit schweren Kopfverletzungen auf. Als der Notarzt eintrifft, kann dieser nur noch den Tod des 49-Jährigen feststellen. Besonders tragisch: Labrador „Keks“, der Hund des 49-Jährigen, weicht seinem toten Herrchen nicht von der Seite. Seither herrscht im Dorf Ausnahmezustand.
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Nach Leichenfund in Sietzsch: Anwohner schildert die Verunsicherung

„Man guckt sich um und versucht, sich zu Hause zu sichern. Die Kinder will man auch nicht mehr so weit im Dunkeln draußen lassen“, schildert Dorfbewohner Thomas Bernstein. Und weiter: „Es ist schlimm.“ Er habe das Opfer lose gekannt. „Aber mehr als ein ‘Guten Tag’ oder ein kleines Gespräch war es nie“, sagt Bernstein. Allgemein sei besonders in der dunklen Jahreszeit nach der Dämmerung kaum mehr jemand draußen unterwegs.
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Mit der Festnahme kann das Dorf und Anwohner wie Thomas Bernstein wieder etwas zur Ruhe kommen. Und die hat das beschauliche Sietsch bitter nötig – denn der Schock nach der brutalen Gewalttat sitzt noch tief. (jak/kra)
































