Hochzeitsfeier statt Beerdigung

Blitz-Genesung nach Covid-Koma! Heiratsantrag krönt großes Glück

Endlich haben sie sich wieder: Mark machte seiner Frau Christine nach ihrer schweren Covid-Erkrankung einen Heiratsantrag.
Endlich haben sie sich wieder: Mark machte seiner Frau Christine nach ihrer schweren Covid-Erkrankung einen Heiratsantrag.
© Facebook, facebook/Mark Squires, Mark Squires

18. August 2021 - 15:36 Uhr

Antrag noch am Telefon

Mega Happy End nach Covid-Drama! Eine junge Engländerin fängt sich im Juli das Coronavirus ein, muss im Krankenhaus in ein künstliches Koma versetzt werden. Die Ärzte bereiten die Familie auf das Schlimmste vor. Doch dann das Wunder: Die junge Frau erwacht plötzlich, ist quicklebendig und will sofort ihre Mutter anrufen - selbst die Ärzte sind erstaunt über die abrupte Genesung. Und ihr Mann ist so glücklich, dass er ihr noch am Telefon einen Heiratsantrag macht.

Künstliches Koma und Beatmung

Die Familie der 36-jährigen Pflegerin Christine Smith aus South Bank in der Nähe von Middlesbrough musste sich auf das Schlimmste gefasst machen: Nachdem sich die junge Britin mit dem Coronavirus infiziert hat, muss sie ins Krankenhaus eingewiesen werden. Sie bekommt auf Station Sauerstoff, wird aber zuerst nicht künstlich beatmet. Nach ein paar Tagen verschlechtert sich ihr Zustand. Christine wird in ein künstliches Koma versetzt und beatmet.

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Selbst die Ärzte auf der Intensivstation sind verblüfft

"Alles, woran ich mich erinnere, ist, dass ich aufwachte und der Arzt sagte: 'Kommen Sie mit uns oder Sie werden sterben'", erzählt sie dem dem "Mirror". "Danach kann ich mich an nichts mehr erinnern." Die Ärzte rufen ihre Familie an, um sie auf das Schlimmste vorzubereiten. Doch was dann geschieht, verblüfft sowohl die Ärzte auf der Intensivstation des James Cook University Hospital als auch die Familie der Pflegekraft zu Hause in South Bank.

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"Ich rief einfach: 'Ich lebe! Ich bin am Leben!'"

Nachdem sie tagelang im Koma gelegen hat, wacht sie plötzlich auf, setzt sich im Bett auf und will ihre Mutter anrufen, berichtet TeessideLive. "Ich schrie hysterisch: 'Ruf meine Mutter an'", erzählt sie dort. "Ich rief einfach: 'Ich lebe! Ich bin am Leben!'" Es stellt sich heraus, dass genau an diesem Tag, an dem sie so abrupt aus dem Koma erwacht, der Geburtstag ihrer Mutter ist. Die ganze Familie ist zu Hause und jubelt und klatscht, als sie realisieren, wer da anruft. "Und dann hat mein Mann Mark mir einen Heiratsantrag gemacht - er dachte, er würde mich verlieren, und das war's dann, jetzt planen wir eine Hochzeit", sagt Christine.

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Einfach dankbar, am Leben zu sein

Wo sie sich mit Sars-CoV-2 infiziert habe, wisse sie nicht, sagt die Pflegerin. "Zuerst dachte ich, es sei eine Brustinfektion, aber ich musste mich ständig übergeben", erzählt sie. "Die Leute denken, das Coronavirus sei gar nicht so schlimm, aber wenn man einmal in dieser Situation war, merkt man, dass das nicht stimmt."

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Seit drei Wochen ist sie jetzt bereits aus dem Krankenhaus entlassen worden und erholt sich, wenn auch langsam. Sie fuhr gerne mit dem Fahrrad ins Fitnessstudio, aber inzwischen kann sie nicht einmal mehr die Wäsche aufhängen, ohne erschöpft zu sein. Aber ist sie einfach nur dankbar, dass sie am Leben ist. (ija)