Diese Tricks machen sich doppelt bezahlt

Geniale Küchen-Hacks: Wie Sie beim Kochen viel Zeit sparen

Frau bereitet Essen zu
Die richtige Vorbereitung ist alles: Das gilt auch beim Kochen.
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von Nora Rieder

Vor allem mittags muss es bei der Essenszubereitung meist schnell gehen: Eine zeitlich begrenzte Pause, Kindergarten- oder Schulschluss setzen viele unter Druck. Doch mit der richtigen Vorbereitung sparen Sie beim Kochen nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

Wochenplan spart Zeit und Geld

„Was gibt es heute zu essen?“ Diese alltägliche Frage treibt viele zur Verzweiflung. Denn oft fehlen nicht nur gute Ideen, sondern auch die nötige Zeit. Doch wie bei so vielem gilt: Nichts geht über eine gute Vorbereitung. Und die sieht in Sachen Kochen folgendermaßen aus:

Essensplan erstellen

Es klingt spießig, doch wer einen Wochenplan erstellt, weiß, welche Lebensmittel er wann braucht.

Großeinkauf statt vieler Mini-Einkäufe

Erstellen Sie anhand des Essensplans Ihre Einkaufsliste. Kaufen Sie die benötigten Zutaten möglichst im Vorfeld ein. Ein großer Einkauf ist dabei auch preislich empfehlenswerter als mehrere Fahrten zum Supermarkt oder Discounter. Vor allem, wenn Sie dafür das Auto nutzen. Übrigens: Die besten Zeiten für einen Einkauf sind morgens vor der Arbeit oder abends kurz vor Ladenschluss..

Grundvorrat anlegen

Abgesehen von frischen Zutaten gibt es einige Dinge, die Sie auf Vorrat kaufen und immer Zuhause haben sollten. Dazu zählen beispielsweise Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Gemüsekonserven, aber auch Mehl, Milch, Essig und Öl sowie Gewürze. Daraus lässt sich immer etwas leckeres zubereiten, falls Sie es mal nicht zum Einkaufen schaffen sollten.

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Stellen Sie alle Zutaten in der benötigten Menge bereit

Diese Tiefkühlprodukte sind sinnvoll

Bei Fertigprodukten denken die meisten an Tiefkühlpizza, Gyrospfanne oder fertige Lasagne aus der Tiefkühltruhe. Während diese Produkte wirklich nur im absoluten Notfall auf dem Teller landen sollten, da sie in der Regel stark verarbeitet sind, gibt es andere Produkte aus dem Gefrierfach, die durchaus sinnvoll und auch gesund sind: Tiefgekühltes Gemüse beispielsweise wird nach der Ernte schockgefrostet und enthält oft mehr Vitamine als frisches Gemüse, das mehrere Tage gelagert wird. Außerdem muss es nicht noch geschnippelt werden und kann von der Tüte direkt in den Topf gegeben werden.

Stellen Sie die Zutaten bereit

Gerade beim Kochen kann man durch eine gute Vorbereitung wirklich richtig viel Zeit gewinnen. Lesen Sie sich gerade neue Rezept im Vorfeld durch und stellen Sie alle benötigten Zutaten bereit. Wenn etwas abgewogen werden muss, sollten Sie dies ebenfalls tun, bevor Sie mit der eigentlichen Zubereitung beginnen. Dann muss das Vorbereitete nur noch genutzt werden.

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Verwendung eines Deckels beim Kochen spart Zeit und Geld

Wasser im Wasserkocher statt Topf erhitzen

Wenn Sie Nudeln, Reis oder Kartoffeln kochen wollen, sollten Sie das Wasser dafür im Wasserkocher zum Kochen bringen und dann in einen Topf umfüllen. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Energie und damit Geld.

Verwenden Sie immer einen Deckel

Verwenden Sie beim Kochen immer einen Deckel. Auf diese Weise verhindern Sie, dass Energie ungenutzt verfliegt. Außerdem bleibt die Hitze auf diese Weise im Topf und das Gekochte ist schneller gar. Auch auf diese Weise sparen Sie Geld. Zudem gilt: Je kleiner Sie Gemüse, Kartoffeln und Co. schneiden, umso kürzer ist die Garzeit.

Vorkochen macht flexibel

Wenn Sie einen Gefrierschrank oder eine Tiefkühltruhe haben, können Sie auch vorkochen. bereiten Sie dafür einfach die doppelte Menge des ausgewählten Rezeptes zu und frieren Sie die zweite Portion ein. Wenn Sie die zweite Portion bereits am nächsten Tag verzehren wollen, reicht es, wenn Sie sie im Kühlschrank kalt stellen. Auch Basiszutaten wie Saucen oder Dressings können Sie auf Vorrat zubereiten. Auf diese Weise sparen Sie Zeit und haben direkt etwas zu essen, wenn es mittags mal besonders schnell gehen muss. Auch gekochter Reis und Nudeln lassen sich einfrieren und portionsweise wieder auftauen. Kartoffeln sollten Sie nur dann einfrieren, wenn Sie sie anschließend zu Püree oder Auflauf weiterverarbeiten wollen. Denn durch das Einfrieren und anschließende Auftauen verändert sich deren Konsistenz.

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Gute Küchengeräte zahlen sich schnell aus

Setzen Sie auf die richtige „Hardware“

Gute Töpfe und Küchengeräte sind teuer. Doch die einmalige Investition zahlt sich schnell aus. Vor allem dann, wenn Sie täglich oder zumindest regelmäßig kochen. Denn Schmorgerichte brauchen in einem Schnellkochtopf nur halb so lange wie in einem herkömmlichen Topf. Und auch Kartoffeln sind darin bereits nach 15 Minuten gar. Gemüse können Sie beispielsweise in einem Dampfgarer schnell und schonend zubereiten.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, werden Sie Kochen in Zukunft weniger mit Stress, sondern vielmehr mit Genuss in Verbindung bringen. Und nicht nur mehr Zeit, sondern auch mehr Geld für andere Dinge zur Verfügung haben. Viel Spaß und gutes Gelingen beim Ausprobieren.

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