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Für Geimpfte: Tod durch Blitzeinschlag wahrscheinlicher als durch Corona

Aktuelle Studie

Für Geimpfte: Tod durch Blitzeinschlag wahrscheinlicher als durch Corona

 Corona COVID-19 Schutzimpfung mit Moderna Covid-19 mRNA vaccine für Mitarbeiter der Klinik, vaccination for employees at Krankenhaus Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Klinikum Kaufbeuren in Kaufbeuren, Bavaria, Germany, January 15, 2021.
Die Studie zeigt: Das Sterberisiko bei einer Corona-Infektion ist bei Geimpften sehr gering.
www.imago-images.de, imago images/Action Pictures, via www.imago-images.de

Für Personen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, ist das Risiko höher, durch einen Blitzeinschlag zu sterben als durch eine Covid-19-Infektion. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der National Institutes of Health gekommen, nachdem sie über eine Millionen geimpfte Erwachsene im Amerika beobachteten.

Lese-Tipp: Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie in unserem Live-Ticker auf RTL.de .

Über eine Millionen geimpfte Studienteilnehmer

Die Studie, die von den Centers of Disease Control and Prevention veröffentlicht wurde, wurde über den Großteil des Jahres 2021 durchgeführt. Die Delta-Variante ist also in die Untersuchungen miteinbezogen. Von den über eine Millionen geimpften Studienteilnehmern zählten einige aufgrund ihres Alters oder Erkrankungen wie Diabetes oder chronische Herz-, Nieren-, Lungen, Leber- oder Gehirnerkrankungen zur Risikogruppe.

Lese-Tipp: Schützt mich eine Omikron-Infektion vor Delta?

Das Risiko, an einer Corona-Infektion zu sterben, lag bei 1 zu 150.000

Fast 700.000 Patienten waren unter 65 Jahre alt und gesund – keiner von ihnen verstarb und niemand hatte einen so schweren Verlauf, dass er auf der Intensivstation behandelt werden musste. Von den über 65-Jährigen ohne Vorerkrankung starb nur eine Person. Insgesamt gab es 36 Todesfälle, 28 betrafen hauptsächlich ältere Menschen mit mehreren Vorerkrankungen. Bezieht man die übrigen acht Todesfälle – zu denen auch ältere Menschen mit einer chronischen Erkrankung gehörten – auf die 1,2 Millionen Menschen, die an der Studie teilgenommen haben, ergibt sich: das Risiko zu sterben lag bei etwa 1 zu 150.000.

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Vergleicht man dieses Sterberisiko, wird deutlich: viele alltägliche Situationen bergen ein höheres Risiko zu sterben. Es ist dreimal wahrscheinlicher, während einer Autofahrt zu sterben oder als Fußgänger zu verunglücken. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit höher, im Laufe des Lebens bei einem Erdbeben zu sterben oder von einem Blitz getroffen und getötet zu werden, als an einer Corona-Infektion zu sterben, wenn man geimpft ist. (jos)

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