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Formel 1 in Mexiko: Oha! Mercedes im 1. Mexiko-Training vor Red Bull - Bottas und Hamilton schneller als Verstappen

Favorit Verstappen erst einmal nur Dritter

Oha! Mercedes im 1. Mexiko-Training vor Red Bull

 Formula 1 2021: Mexican GP AUTODROMO HERMANOS RODRIGUEZ, MEXICO - NOVEMBER 05: Valtteri Bottas, Mercedes W12 during the Mexican GP at Autodromo Hermanos Rodriguez on Friday November 05, 2021 in Mexico City, Mexico. Photo by Andy Hone / LAT Images Im
Valtteri Bottas setzte im 1. Freien Training zum Mexiko-GP die Bestzeit
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Bottas und Hamilton schneller als Verstappen und Perez

Mercedes hat zum Auftakt der Formel-1-Fiesta in Mexiko ein Ausrufezeichen gesetzt. Im 1. Freien Training raste Valtteri Bottas auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez in 1:18,341 Minuten zur Beszeit, Stallkollege Lewis Hamilton wurde Zweiter (+0,076 Sekunden). Erst dahinter folgten die in der Höhenluft von Mexiko-Stadt (2.200 Meter) favorisierten Red-Bull-Boliden. WM-Spitzenreiter Max Verstappen, der die Fahrerwertung zwölf Punkte vor Hamilton anführt, belegte vor Lokalmatador Sergio Perez Rang 3 (+0,123).

Sebastian Vettel startete solide in das Rennwochenende: Platz 10 für den Aston-Martin-Mann. Für Mick Schumacher stand am Ende der einstündigen Session mal wieder Rang 19 zu Buche – wie immer deutlich vor seinem Haas-Rivalen Nikita Mazepin.

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Leclerc und Perez fliegen ab

Staubig, schmutzig, rutschig war’s zum Auftakt in Mexiko-Stadt. Erste Opfer des schlechten Grip-Niveaus nach gut zehn Minuten: Charles Leclerc und Lokalheld Sergio Perez. Erst rutschte der Ferrari ausgangs des Stadions mit dem Heck in die Bande, wenig später flog Perez ab, ruinierte sich dabei den Heckflügel seines RB16B.

Bitter für den Mexikaner: Weil die Mechaniker seinen Boliden gründlich auf Schäden an Unterboden und Hinterradaufhängung inspizierten, ging Perez wertvolle Trainingszeit flöten. Erst 22 Minuten vor Schluss konnte der Verstappen-Adjutant wieder mitmischen.

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Hamilton im Grün

Auch Hamilton kam nicht sofort aus Touren. In Kurve 1 verpasste er den Bremspunkt, nahm den Umweg über die Wiese. Weil der Brite dabei einen Poller nicht vorschriftsmäßig umfuhr, ermitteln die Stewards, große Konsequenzen wird das Ganze allerdings nicht haben.

Verstappen klagte zu Beginn der Session, dass seine Motorbremse in den ersten drei Kurven ziemlich lausig sei. Ansonsten lief es beim Holländer aber recht rund. Anders als Hamilton legte der WM-Leader mit harten Pneus los – und war damit auf den ersten Runs sogar schneller als sein soft-bereifter Titelrivale.

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Achtung AlphaTauri

Nach gut 40 Minuten drückten alle Piloten erstmals so richtig auf den Pinsel. Hamilton, dann Verstappen, dann Bottas – die Bestzeit purzelte mehrmals. Interessant: Bottas knallte seine schnellste Runde auf soften Walzen im dritten Anlauf hin. Die weichen Schluffen geben also mehrere schnelle Runs her.

Ebenfalls interessant: AlphaTauri – wie Red Bull Profiteur des in der Höhenluft so effizienten Honda-Motors – war voll bei der Musik. Pierre Gasly distanzierte als Fünfter die Ferrari- und McLaren-Piloten, war durchaus noch in Schlagdistanz zur Spitze. Im RTL-Interview hatte Red-Bull-Berater Helmut Marko die vorsichtige Hoffnung geäußert, vielleicht sogar einen AlphaTauri zwischen die „Bullen“ und Mercedes zu schieben.

Infrage kommt dafür allerdings nur Gasly. Denn: Rookie Yuki Tsunoda muss am Sonntag wegen eines Motorwechsels aus der letzten Reihe starten. Das gleiche Schicksal trifft Vettel-Kollege Lance Stroll. (mar)