Mehr Druck auf Ungeimpfte?

Göring-Eckardt: "Wir sind noch nicht so weit"

Katrin Göring-Eckardt, die Fraktionchefin der Grünen im Deutschen Bundestag
Katrin Göring-Eckardt, die Fraktionchefin der Grünen im Deutschen Bundestag
© dpa, Johannes Neudecker, jon alf axs

15. Juli 2021 - 10:01 Uhr

"Menschen müssen über Impfangebot stolpern"

So langsam wächst der Druck auf die Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen…

In der Debatte um Impfanreize hatte sich zuletzt der Ärztepräsident Klaus Reinhardt gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" dafür ausgesprochen, Ungeimpften ab Herbst keine kostenlosen Corona-Tests mehr anzubieten. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, sprach sich im "Frühstart" von RTL/ntv aber gegen solche Druckmittel aus.

Stattdessen müssten die Menschen "aus dem Haus gehen und über ein Impfangebot stolpern. Das ist jetzt die Aufgabe", sagte Göring-Eckardt und fügte hinzu: "Wir sind noch nicht so weit. Erstmal muss man alles das gemacht haben, was möglich ist, bevor man anfängt, welches Druckmittel man denn jetzt einsetzt."

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"Das sind schon Auswirkungen der Klimakatastrophe"

Mit Blick auf die anhaltenden Unwetter in Deutschland und deren Folgen, zeigte sich Göring-Eckardt betroffen: "Es hat Tote gegeben. Das ist etwas, wo ich erstmal mit vollem Herzen bei den Menschen bin, um die es da geht."

Die Grünen-Politikerin betonte im Kontext der zunehmenden Extremwetter-Ereignisse in Deutschland: "Das sind schon Auswirkungen der Klimakatastrophe und das ist ein weiterer Aufruf sich klar zu machen: Das ist schon da, das ist schon hier bei uns."