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Die Linke kämpft für ein besseres Leben für alle bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein

Landtagswahl in Schleswig-Holstein

Die Linke kämpft für ein "besseres Leben für alle"

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Wahlkampf der Partei Die Linke mitten in der Flensburger Innenstadt
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Die Linken wollen insgesamt ein besseres Leben für alle, vor allem aber für die sozial Benachteiligten. Nur eine Mitpreisbremse reicht ihnen nicht. Im Wahlprogramm steht: „Wir schrecken auch vor radikalen Antworten bis hin zu Enteignungen von großen Immobiliengesellschaften wie VONOVIA nicht zurück.“ Und das ist nicht der einzige Punkt, mit dem die Partei am Sonntag Wählerstimmen ergattern will.

Lesetipp: Wahlendspurt! Lesen Sie hier alle Hochrechnungen und Prognosen zur Landtagswahl am 8. Mai.

"Es geht nicht darum, dass wir normale Menschen angreifen wollen!"

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Susanne Spethmann ist Linken-Spitzenkandidatin in Schleswig-Holstein.
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Susanne Spethmann, Spitzenkandidatin der Linken ist in diesen Tagen auf Wahlkampftour in Schleswig-Holstein: „Es geht ja nicht darum, dass wir die normalen Menschen angreifen wollen. Es geht um Großkonzerne, dass die davon was abgeben, was sie haben, damit alle Menschen ein schönes Leben führen können und auch halt eine Wohnung haben können. Es ist schon eine Art von Enteignung, das Wort ist hart, aber, Rekommunalisierung, zurück in die Kommunen, das ist halt unser Ziel.“ Viele Bürger haben Probleme, die hohen Kosten zu bezahlen. Die Lösung der SPD dagegen sieht so aus: 100.000 neue Wohnungen in den kommenden zehn Jahren bauen, außerdem soll die Grunderwerbssteuer von Familien gesenkt werden, von 6,5 auf 3 Prozent.

"Menschen vor Profite": Das fordern die Linken

Des Weiteren fordern die Linken:
- gerechtere Strompreise


- Kinder sollen schon mit der Einschulung einen Computer erhalten. Die FDP geht im Bereich Bildung noch weiter und ordert die Einführung des Pflichtfachs Informatik an weiterführenden Schulen sowie individuelle Talentförderung gegen den Fachkräftemangel. Auch die Grünen gegen einen anderen Weg, um Bildung zu fördern.

- Das Gehalt der Pflegekräfte in öffentlichen Krankenhäusern soll laut den Linken um 500 Euro im Monat steigen. Zudem soll es keine Privatisierung von Krankenhäusern mehr geben.
Und statt einer Zwei-Klassen-Medizin fordern sie eine Pflegeversicherung von allen für alle.
Ihr Motto: Menschen vor Profite!

Lesetipp: In unserem großen RTL Nord-Triell sehen Sie, was die anderen Parteien planen.

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Glaubwürdigkeit und Vertrauen der Menschen sind für sie das wichtigste beim Wahlkampf

Susanne Spethmann setzt bei Ihrem Wahlkampf auf eins: Glaubwürdigkeit. „Ich glaube, wenn ich mich als Krankenschwester hinstelle und glaubwürdig vertreten kann und ganz viele Thesen, die wir in unserem Wahlprogramm haben, die ich aus eigener Erfahrung mit vertreten kann, ich glaube dass das ein gute Kombination ist, um im Landtag mitzumischen und dem ganzen einen sozialen Ruck zu geben, der fehlt.“
Susanne Spethmann ist es als Krankenschwester gewohnt, mit schlechten Prognosen umzugehen. Ihr Ansatz: weiter Kämpfen und bloß nicht die gute Laune verlieren.(rf/kst)