Alle EntwicklungenDer Tag der Klima-Kleber im Live-Ticker: Autofahrer werden gegen Klima-Kleber handgreiflich!
Der Widerstand soll wachsen. Das ist zumindest der Plan der Klimaaktivisten der „Letzten Generation“. Sie wollen am 06. Februar, ihre Proteste deutlich ausbauen – und laut eigenen Aussagen in „jede Stadt und jedes Dorf“ tragen. Lesen Sie hier alle Entwicklungen des Tages.
Anna Maria Pejsek
Mit Masken von Politikern: "Wir brechen das Gesetz"
Die Proteste der Klimaaktivisten der Letzten Generation haben am Freitag ganz Deutschland eingenommen. Sie klebten sich auf die Fahrbahnen in Leipzig, Berlin, Nürnberg, Göttingen oder Braunschweig. Einige protestierten in Anzügen und mit Papier-Masken von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). Sie hielten dabei Banner hoch mit der Aufschrift "Wir brechen das Gesetz". Grund für den Protest war nach Angaben der Gruppe der "Bruch des Klimaschutzgesetzes durch die Regierung".
Mit den Gesichtern von Olaf Scholz oder Robert Habeck maskiert halten die Aktivisten ein Banner mit der Aufschrift: "Wir brechen das Gesetz". dpa
Johanna Grewer
Autofahrerin zerrt Klimakleberin an den Haaren von der Straße
„Was ist mit dir? Bist du nicht ganz dicht?“ Bei einer Straßenblockade der Letzten Generation in Bottrop eskaliert die Situation plötzlich. Eine Frau brüllt eine Klimaaktivistin an, die sich auf die Fahrbahn gesetzt hat. Sie packt die sitzende Frau an den Haaren und schleift sie von der Straße. Die Schock-Szenen – in unserem Video.
(kra)
Nürnberg verbietet unangemeldete Klimakleber-Proteste
Die Stadt Nürnberg verbietet per Allgemeinverfügung unangemeldete Klimakleber-Proteste. Von diesem Freitag an werde angeordnet, "dass bei nicht angezeigten Versammlungen der Gruppe "Letzte Generation" oder ähnlichen Versammlungen zum Klimaprotest keine Fahrbahnen benutzt werden dürfen und sich teilnehmende Personen nicht ankleben, festketten, festbinden oder niederlassen dürfen", teilte die Stadt am Donnerstag mit.
Wer sich der Allgemeinverfügung, die am Donnerstag im Amtsblatt veröffentlicht wurde, widersetze, müsse mit Geldbußen von bis zu 3000 Euro rechnen - wer dies "als Veranstalter oder als Leiter" tue, sogar mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr.
Anna Maria Pejsek
Zahlreiche Blockaden forderten zwei Verletzte
Nachdem sich bereits eine 18-jährige Aktivistin bei dem Versuch eine Straße zu blockieren verletzt hatte, ist nun auch bekannt, dass sich ein 31-jähriger Autofahrer verletzt hat. Die 18-Jährige wurde von einem Mann von der Straße gezogen. Dabei soll sie sich leichte Verletzungen zugezogen haben, teilt eine Polizeisprecherin mit. Der 31-Jährige hat nach Polizeiangaben in einem Stau - wohl wegen mangelnder Aufmerksamkeit - den Anhänger eines Lastwagens zu spät gesehen. Dabei wurde er mit seinem Fahrzeug unter dem Anhänger eingeklemmt. Zur Schwere der Verletzungen konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.
































