Mit der Lizenz zum Jagen

Trotz Dackelblick: Diese süßen Welpen werden später perfekte Jagdhunde

14. November 2020 - 10:24 Uhr

Das macht den Dackel besonders

Kurze Beine, langer Körper und der berühmte Blick aus den großen runden Augen: Der Dackel ist wohl nicht durch Zufall unter den Top 10 der beliebtesten Hunderassen in Deutschland. Nicht nur Privatleute wickeln Dackel mit ihrem niedlichen Aussehen und dem starken Charakter um den Finger, sondern auch Jäger. Denn der Teckel, wie er in der Jägersprache heißt, ist besonders für die Jagd gut geeignet. Mit welchen niedlichen Eigenheiten die Rasse seine Besitzer noch begeistert, obwohl genau die das Zusammenleben manchmal etwas schwierig machen, erzählen die Mitglieder des Teckelclub Holzminden im Video.

Dackel-Nachwuchs in Holzminden

Rauhaardackelwelpen beim Züchter
Rauhaardackelwelpe bei Züchter Hubertus Oeing-Lösker
© RTL Nord

Einmal im Jahr für rund zehn Wochen geht es richtig lebendig zu im Haus von Züchter Hubertus Oeing-Lösker in Holzminden. Nämlich immer dann, wenn ein neuer Wurf Rauhaardackel zur Welt kommt und aufgezogen wird. "Es ist immer wieder spannend und aufregend", erzählt der Züchter im RTL-Interview. Gerade dackeln fünf Welpen durch den Garten, die schon bald für 1.000 Euro den Besitzer wechseln. Die aufgeweckten jungen Hunde nach ca. 10 Wochen zu verkaufen, fällt dem Züchter aber nicht schwer, so niedlich sie auch sind: "Ich kann die Hunde gut abgeben, wenn ich weiß, dass sie in gute Hände kommen."

Der Züchter schwärmt vom Dackel

Rauhaardackelwelpen beim Züchter
Sechs Wochen alte Rauhaardackelwelpen
© RTL Nord

Gute Hände findet der Züchter bei Familien, aber vor allem bei Förstern und Jägern. Denn für die Arbeit im Wald bei der Jagd wird die Rasse bis heute gezüchtet. "Es sind für mich Jagdhunde im Kleinformat, die man vielseitig einsetzen kann und für die Jagd eigentlich ideal sind", sagt Hubertus Oeing-Lösker. Mit ihrer Größe passen sie gut in den Dachsbau, ihr starker Wille ist auf der Jagd unverzichtbar.

Trotzdem ist der Dackel aber auch für Familien geeignet. Unter einer Voraussetzung: Er muss beschäftigt und gefordert werden, sonst tanzt er seinen Besitzern auf der Nase herum. Und dann ist auch der berühmte Dackelblick gar nicht mehr so niedlich.

Welche Fehler Hundebesitzer bei der Erziehung unbedingt vermeiden sollten, lesen Sie übrigens hier.