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Corona-Quarantäne kommt ohne Vorwarnung: Mit diesen Maßnahmen sind Sie gut vorbereitet

Experte: "Wir kriegen jetzt alle Omikron"

Mögliche Corona-Infektion: Was Sie jetzt tun sollten, um im Ernstfall vorbereitet zu sein

Die lange Zeit einer Corona-Quarantäne kann uns alle treffen.
Die lange Zeit einer Corona-Quarantäne kann uns alle treffen. Daher sollten Sie sich gut vorbereiten.
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Eine Corona-Infektion ist für immer mehr Menschen in den kommenden Wochen wahrscheinlich – so Medizinjournalist Dr. Christoph Specht. Denn die steigenden Inzidenzen durch die weitere Verbreitung der Omikron-Variante machen eine Infektion trotz Impfung immer wahrscheinlicher. Wir erklären, was Sie jetzt tun können, um sich auf eine solche Infektion und die dann folgende Quarantäne bestmöglich vorzubereiten.

Lese-Tipp: Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie in unserem Live-Ticker auf RTL.de

1. Wichtige Vorräte anlegen

Eine Quarantäne beginnt ohne Vorwarnung, sprich: Es gibt dann keine Zeit mehr, um noch den Vorrat aufzustocken oder Medikamente aus der Apotheke zu holen. Daher empfiehlt sich in der andauernden Pandemie einen ausreichenden Vorrat anzulegen. Wichtig dabei sind haltbare Lebensmittel, Tiefkühlkost, Drogerie-Produkte und Notfall-Medikamente.

Lese-Tipp: Welche Vorräte Sie laut des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe immer zuhause haben sollten, können Sie hier detailliert nachlesen.

Lieferdienste darf man trotz Infektion kommen lassen, allerdings müssen diese in der Lage sein, die Lieferung ohne Kontakt vor der Tür abzustellen. Die Bezahlung muss also online geschehen.

Auch sinnvoll sind Corona-Schnelltests, um während der Quarantäne überprüfen zu können, wie hoch die Viruslast ist. Denn das hat Auswirkungen auf die Wohnsituation zuhause. Wer die räumlichen Möglichkeiten dazu hat, sollte sich während einer Corona-Quarantäne von seinen Mitbewohnern distanzieren.

2. Positiver Coronatest - was dann?

Für die meisten Betroffenen beginnt die Quarantäne mit einem positiven Coronatest. Dann ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören: Habe ich Symptome? Wann haben die angefangen? Denn diese Informationen sind wichtig für die Kontaktrückverfolgung des Gesundheitsamtes, wenn es diese noch leisten kann. Denn die Mitarbeitenden fragen nach den Kontakten der letzten zwei Tage seit Beginn der Symptome.

Lese-Tipp: Rote Corona-App? Das sind die nächsten Schritte.

Die Namen und Adressen können Sie dann schon vorbereiten, das hilft um schnell alle möglicherweise Betroffenen zu informieren. Wer genau weiß, wen er in den Tagen davor getroffen hat, kann die Menschen bereits vorwarnen und ihnen mitteilen, dass sie einen Test machen und sich isolieren sollten, bis ein negatives Ergebnis vorliegt.

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3. Struktur in der Quarantäne schaffen

Bis zu zwei Wochen im begrenzten Raum der eigenen vier Wände zu verbringen, kann ernüchternd sein. Eine Tagesstruktur kann da Abhilfe schaffen, zumindest wenn der Verlauf mit schwachen Symptomen an Ihnen vorbeizieht. Eine solche Struktur ist auch wichtig, wenn Sie sich gemeinsam mit Kindern in häuslicher Quarantäne befinden. Überlegen Sie sich also schon vorher, ob Sie sich zwei Wochen lang beschäftigen können.

Spiele, Puzzle oder Bastelprojekte können entspannt durch die Quarantäne helfen. Wer sich Dinge überlegt, die im Alltag sonst zu kurz kommen, kann die Zeit Zuhause sinnvoll nutzen und dabei in guter Stimmung bleiben.

4. Bereiten Sie Ihr soziales Umfeld vor

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe listet zudem wichtige Ansprechpartner während der Zeit der Quarantäne auf. Diese Notfallkontakte sollten Sie frühzeitig abklären:

  • Wer geht mit dem Hund spazieren?
  • Können Nachbarn und Nachbarinnen den Biomüll rausbringen oder das Katzenklo leeren?
  • Wer kauft im Notfall Medikamente ein?

Außerdem sei es wichtig, soziale Kontakte zu pflegen. Telefonate mit Freundinnen und Freunden sowie der Familie seien wichtig, denn die psychologischen Folgen einer solchen Isolation sind nicht zu unterschätzen . Das Bundesamt verweist auf Notfall-Nummern, unter denen Sie Hilfe finden, wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen oder Hilfe brauchen. Die kostenlose Telefonseelsorge erreichen Sie unter diesen Nummer: 0800-111 0 111/ 0800-111 0 222 oder 116 123. (lra)

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