Hatte die Tat einen antisemitischen Hintergrund?Geschlagen und getreten! Bruder von Comedian Shahak Shapira nach Angriff im Krankenhaus

Riesiger Schockmoment!
Nach diesem Vorfall war Comedian Shahak Shapira (35) nicht zum Lachen zumute. Sein jüngerer Bruder musste nach einem Angriff in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Verletzungen des 30-Jährigen waren so stark, dass er operiert werden musste.
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Shahak Shapira meldet sich nach der Attacke zu Wort
Ein jüdischer Student (30) der Freien Universität Berlin (FU) wurde am Freitagabend (2. Februar) von einem 23-jährigen Kommilitonen brutal zusammengeschlagen. Musste der junge Mann etwa deshalb ins Krankenhaus, weil er eine andere Meinung zum Konflikt im Nahen Osten hat als sein Angreifer? Diese Nachricht schlägt innerhalb kurzer Zeit hohe Wellen. Wenige Stunden später meldet sich plötzlich Comedian Shahak Shapira bei Instagram zu Wort und verrät, dass es sich bei dem Verletzten um seinen Bruder Lahav Shapira handelt.
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Grausamer Angriff auf Shahak Shapiras Bruder - was steckt wirklich dahinter?

Dem offiziellen Bericht der Berliner Polizei geht hervor, dass Lahav Shapira Freitagnacht kurz vor Mitternacht mit einer 24 Jahre alten Begleitung in Berlin-Mitte unterwegs gewesen war, als sie auf ihren Mitstudierenden trafen. „Zwischen dem 30-jährigen Mann jüdischen Glaubens, der pro-israelische Ansichten in den sozialen Medien vertreten soll, und dem 23-jährigen Studenten, der eine pro-palästinensische Einstellung haben soll, habe sich zunächst ein Streitgespräch entwickelt“, heißt es in dem Bericht. Im Laufe der Diskussion soll Shapiras Kommilitone ihn mehrmals ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin dieser zu Boden stürzte. Als er am Boden lag, soll weiter auf ihn eingetreten worden sein.
Doch entgegen der Berichterstattung der Polizei, soll es kein antisemitischer Angriff gewesen sein. Das zumindest behauptet Shahak Shapira in einem Post in seiner Instagram-Story.
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Comedian Shahak Shapira widerspricht der Polizei: „Es gab keinen Streit!“
„Wichtig: Es gab keinen Streit“, stellt Shapira in seinem Post klar. „Dieser Typ folgte ihm aus der Bar, ging aggressiv auf ihn zu und schlug ihn“, berichtet er und klagt: „Die Uni ist schon seit einiger Zeit für jüdische Studenten unsicher. Ein bisschen wie die Atmosphäre, die einige von euch hier geschaffen haben!“ Kurz darauf meldet sich auch die Universität zu Wort und schreibt auf X (ehemals Twitter): „Wir sind tief betroffen. Die Freie Universität Berlin steht für Offenheit und Toleranz und distanziert sich von jeglicher Form von Hetze und Gewalt!“
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Obwohl Shahak Shapiras Bruder Frakturen im Gesicht erlitten hat, geht es ihm den Umständen entsprechend gut. „Er wurde operiert und es geht ihm im Moment gut“, erklärt der Comedian und scherzt am Ende seines Posts: „Ich meine, sein Gesicht sieht aus wie ein Arsch, aber ich bin mir sicher, dass es am Ende besser wird als zuvor!“
Der Tatverdächtige, der zunächst geflüchtet war, wurde dem Polizeibericht zufolge in seiner Wohnung in Schöneberg gefasst und soll nun die Möglichkeit bekommen, sich zu dem Geschehen zu äußern. „Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung der Wohnräume beschlagnahmten die Einsatzkräfte Beweismittel, unter anderem das Smartphone des jungen Mannes“, heißt es weiter. Die weiteren Ermittlungen hat der Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen. Auf Anfrage von RTL erklärte die Polizei, dass sie antisemitische Hintergründe prüfen würden. Da es sich aber um ein laufendes Verfahren handelt, können sie aktuell keine weiteren Informationen rausgeben. (amö)