Wer jetzt an der Atlantikküste Urlaub macht, sollte vor dem Sprung ins Wasser genau hinschauen. Es häufen sich giftige Quallen.
An mehreren Stränden, etwa in Spanien oder in Frankreich, tauchen derzeit portugiesische Galeeren auf. Die Behörden warnen Badegäste, einige Abschnitte sind bereits gesperrt. Die Tiere sind leicht zu übersehen. Ihre bläulich durchsichtigen Körper treiben oft unauffällig im Wasser. Gefährlich sind vor allem die Tentakel. Sie können bis zu 50 Meter lang werden und tragen Nesselzellen mit starkem Gift. Ein Kontakt kann schmerzhafte Verbrennungen und rote Haut-Striemen verursachen.
In seltenen Fällen kann es zu schweren allergischen Reaktionen kommen. Besonders wichtig: Auch angespülte portugiesische Galeeren am Strand dürfen nicht angefasst werden. Ihre Tentakel können weiterhin gefährlich sein.
An der spanischen Atlantikküste hissen Behörden ebenfalls Warnflaggen. Dort beobachten Badegäste und Surfer eine Zunahme der giftigen Tiere, vermutlich begünstigt durch steigende Wassertemperaturen.
Verwendete Quellen: Tele5, afp, dpa, Heraldo, Infobae und Naiz