RTL/ntv-Trendbarometer

Vorsprung schmilzt: Laschet kommt Scholz immer näher

24. September 2021 - 9:32 Uhr

Forsa-Umfrage in der Woche vor der Bundestagswahl

Nur noch wenige Tage, dann wird in Deutschland gewählt – und die Deutschen sind on fire, das zumindest scheint das enge Rennen um die neue Regierung zu bewirken. Die Wahl ist nämlich derzeit für Zweidrittel der Befragten das wichtigste Thema für die Deutschen noch vor Corona, so eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL. Und das Rennen ums Kanzleramt wird noch knapper…

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Union liegt bei 22 Prozent, SPD bei 25 Prozent

Die Union kann im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt zulegen und kommt auf 22 Prozent. Die sonstigen kleineren Parteien (unter ihnen die Freien Wähler mit drei Prozent) verlieren einen Prozentpunkt. Die Werte für die anderen Parteien bleiben unverändert. Die Union liegt mit 22 Prozent noch drei Prozentpunkte hinter der SPD, aber fünf Prozentpunkte vor den Grünen.

  • CDU/CSU: 22 Prozent
  • SPD: 25 Prozent
  • FDP: 11 Prozent
  • Grüne: 17 Prozent
  • Linke 6 Prozent
  • AfD: 11 Prozent
  • Sonstige: 8 Prozent

Bei diesen Zahlen handelt es sich um eine Projektion, bei der die Angaben der Briefwähler über die von ihnen gewählte Partei – wie vom Bundeswahlleiter gefordert – nicht berücksichtigt wurden. Für die repräsentative Umfrage hat Forsa 2.502 Menschen befragt, die statistische Fehlertoleranz beträgt 2,5 Prozentpunkte.

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  • Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 25 Prozent etwas über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8 Prozent).


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Welche Koalitionen sind möglich?

Eine regierungsfähige Mehrheit (382 Sitze) hätten folgende Dreier-Koalitionen:

  • eine Koalition aus Union, Grünen und FDP (416 Mandate),
  • eine Koalition aus Union, SPD und FDP (482 Mandate),
  • eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP (437 Manda[1]te)
  • eine Koalition aus SPD, Grünen und Linke (395 Mandate).
  • Eine Mehrheit hätte aber auch wieder ein Bündnis aus SPD und CDU/CSU (391 Mandate).

Keine Mehrheit hätte eine rot-grüne Regierung (346 Mandate) oder ein Bündnis aus CDU/CSU und FDP (276 Mandate).

LESE-TIPP: Koalitionspoker: Wer könnte und wer will eigentlich mit wem?

Koalitionsrechner: Was ist möglich?

Laschet kann zulegen

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Armin Laschet, Annalena Baerbock und Olaf Scholz bewerben sich um das wichtigste politische Amt in Deutschland.
© imago/Future Image / imago/Future Image / imago/Manfred Segerer, SpotOn

Bei der Kanzlerpräferenz gewinnt Laschet im Vergleich zur Vorwoche nochmals drei Prozentpunkte. Die etwas besseren Werte für Laschet sind vor allem darauf zurückzuführen, dass sein Rückhalt bei denen, die der CDU oder CSU ihre Stimme geben wollen, größer als in den Vorwochen geworden ist.

Baerbock gewinnt einen Prozentpunkt, während Scholz einen Prozentpunkt verliert. Mit 29 Prozent liegt er in der Woche vor der Wahl noch 15 Prozentpunkte vor Laschet mit 14 und 13 Prozentpunkte vor Baerbock mit 16 Prozent.

41 Prozent würden sich für keinen der drei Bewerber entscheiden.

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