Seltener, bösartiger Tumor

Familie ist auf Spenden angewiesen - sonst wird Andreis (4) Therapie abgebrochen

13. Januar 2021 - 16:41 Uhr

Verzweifelter Spendenaufruf

Der 4-jährige Andrei Turov aus Russland hat einen bösartigen Tumor. Ohne die richtige Behandlung stirbt er daran. Ein Kölner Krankenhaus hat den Jungen jetzt aufgenommen. Für die teure Therapie ist die Familie aber auf Spenden angewiesen. Die erste Zahlung ist schon am kommenden Montag (18. Januar) fällig, es fehlen noch 15.000 Euro. Kann die Familie nicht zahlen, wird die Behandlung erstmal gestoppt. Doch es kommt auf jeden Tag an. Im Video oben zeigt die Familie ihren Krankenhausalltag.

Andrei (4) hat einen bösartigen Tumor

Andrei (4) ist eigentlich ein lebensfroher und wissbegieriger Junge. Er liebt es zu spielen. Im vergangenen Oktober bekommt der Junge aus Russland plötzlich Schmerzen im Bauch und im Rücken, erzählt uns Polina Deyen, eine Freundin der Familie. Seine Eltern gehen mit ihm zum Arzt, lassen ihren Sohn untersuchen. Große Sorgen machen sie sich zunächst nicht. Dann aber kommt die schockierende Diagnose: Andrei hat das Ewing-Sarkom – einen bösartigen Krebs-Tumor, der meist die Knochen befällt. Ohne die richtige Therapie versterben daran ungefähr 90 Prozent der Betroffenen.

In Russland kann ihm niemand helfen

Die Familie versucht alles, um ihren Jungen zu retten. In ihrer Heimat Russland suchen die Eltern nach Ärzten, die Andrei behandeln können. Das allerdings endet in einer Sackgasse: Die russischen Krankenhäuser haben nicht viel Erfahrung mit einer so komplizierten Erkrankung. Niemand kann dem damals Dreijährigen helfen.

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Uniklinik Köln kann Andrei behandeln

Die Willenskraft der Familie kennt keine Grenzen. Sie finden heraus, dass es in Deutschland Kliniken gibt, die sich gut mit dem Ewing-Sarkom auskennen und auch schon einige erkrankte Kinder retten konnten. Nach einer langen Suche bekommt Familie Turov eine Zusage von der Uniklinik Köln. Es gibt wieder Hoffnung. Anfang Januar machen sie sich auf den Weg von der russischen Heimat Barnaul nach Köln.

"Die Familie ist verzweifelt"

Dort haben die Voruntersuchungen bereits begonnen. Und schon bald soll die lebenswichtige Chemotherapie starten. Die einzige Möglichkeit, Andreis Leben zu retten. Aber die Behandlung ist auch sehr teuer. Insgesamt 390.000 Euro. Ein Betrag, den sich Familie Turov nicht leisten kann. "Die Familie ist aufgeschmissen und verzweifelt", erzählt Polina Deyen. "Was das Kind durchmacht… und dann noch die Ungewissheit, wie sie die Therapie finanzieren sollen. Es ist gerade alles in der Schwebe."

Familie braucht 15.000 Euro für den Start der Chemotherapie

Einige russische Stiftungen haben Aufrufe gestartet, um die Familie zu unterstützen. Dadurch haben sie schon knapp 100.000 Euro an Spenden sammeln können. Für den ersten Teil der Zahlung fehlen aber noch 15.000 Euro. Bis kommenden Montag (18. Januar) brauchen sie das Geld, sonst kann die Chemotherapie erstmal nicht starten.

So können Sie helfen

Polina Deyen hat uns deswegen gebeten, auf die Spendenaktion aufmerksam zu machen. "Die Familie ist für jeden Euro von ganzem Herzen dankbar."

Wenn Sie Andrei und seine Familie beim Kampf gegen den Krebs unterstützen möchten, können Sie Ihre Spenden auf folgendes Konto überweisen:

Russisch Orthodoxe Kirchengemeinde Stuttgart

IBAN: DE62600501010002645779

BIC: SOLADEST

Zweck: Kinderhilfe Turov