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Afghanistan: Soldat rettet Tiere – jetzt darf er hunderte ausfliegen

Alle Tierheimtiere, aber auch die Mitarbeiter können aus Afghanistan evakuiert werden

Ex-Soldat darf seine 140 Hunde und 60 Katzen nach Großbritannien ausfliegen

Marinesoldat Paul "Pen" Farthing hat für seine Tiere gekämpft und gewonnen.
Marinesoldat Paul "Pen" Farthing hat für seine Tiere gekämpft und gewonnen.
Instagram/@nowzadrescue, RTL

Britischer Verteidigungsminister gab Paul "Pen" Farthing grünes Licht

Tagelang hat der britische Marinesoldat Paul "Pen" Farthing darum gekämpft, sein Tierheim in Kabul zu evakuieren. Nun endlich die erlösende Nachricht: Der britische Verteidigungsminister erlaubt, die geretteten Tiere nach Großbritannien zu bringen.

Afghanistan: Straßenhund lief dem Soldaten hinterher

Es war ein Zufall, der den Soldaten während seiner Dienstzeit in Afghanistan zum Tierschützer werden ließ, wie der "Stern" berichtet. Auf einem Ausflug im Ort Nawzad entdeckte Farthing zwei miteinander kämpfende Straßenhunde. Als er sie trennte, lief ihm einer der Hunde hinterher. Er taufte ihn auf den Namen Nowzad – das Tier blieb ein halbes Jahr bei dem Briten.

Tierschutzorganisation "Nowzad" bildet Frauen zu Tierärztinnen aus

Er könne doch nicht der einzige sein, der so etwas erlebt, dachte sich Farthing. Es müssten doch noch viel mehr Soldaten in Afghanistan tierische Freunde gefunden haben. Farthing gründete die Tierschutzorganisation "Nowzad", die inzwischen zur Institution geworden ist: Schon um 1.600 Tiere hat sich das Tierheim nach eigenen Angaben gekümmert, außerdem zum ersten Mal in Afghanistan Frauen komplett zu Tierärztinnen ausgebildet.

Doch weil sich die internationalen Truppen aus Afghanistan zurückziehen , ist das Tierheim in Gefahr. Farthing appellierte daher laut "Stern" seit Tagen an die Regierung, seine Mitarbeiter und Tiere nach Großbritannien bringen zu dürfen.

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Rettungsflug nach Großbritannien genehmigt

Jetzt hat die britische Regierung endlich einen Rettungsflug vom Flughafen genehmigt. "Wenn er mit seinen Tieren kommt, werden wir einen Slot für sein Flugzeug finden", schrieb der britische Verteidigungsminister Ben Wallace auf Twitter.

Farthings afghanische Mitarbeiter und deren Familien können ausreisen – insgesamt 68 Menschen. Außerdem sollen rund 140 Hunden und 60 Katzen mitfliegen. Es ist ein Happy End für Mensch und Tier. (bst)

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