Samanthas (27) toter Vater ist ein Kindermörder„Wir sollten seine Asche die Toilette hinunterspülen!“

Ian Huntley starb nach dem Angriff im Hochsicherheitsgefängnis Frankland (Archivbild).
Ian Huntley starb nach dem Angriff im Hochsicherheitsgefängnis Frankland (Archivbild).
picture alliance / empics | Tom Wilkinson/Toby Melville

„Im Himmel ist kein Platz für ihn. Der Teufel wartet auf ihn.“
Samantha Bryan (27) weint nicht eine Träne um ihren toten Vater Ian Huntley (†52). Im Gegenteil! Denn: Er saß bis zuletzt wegen abscheulicher Taten im Gefängnis. Über den Tod des „Monsters von Soham” ist die eigene Tochter unendlich erleichtert – und macht das mit eindrucksvollen Worten klar.

Tochter von Ian Huntley: Bitte keine Beerdigung!

„Er sollte nicht die Würde einer Beerdigung und eines Grabes erhalten. Ich werde nicht hingehen. Eine Beerdigung ist für einen Mann wie ihn sinnlos”, sagt Samantha der britischen Boulevardzeitung Sun. Und weiter: „Es macht keinen Sinn, eine Beerdigung abzuhalten, da er in der Hölle schmoren wird.”

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Die Tochter des zweifachen Kindermörders ist sich sicher: Ihr Vater ist keine Beerdigung wert! „Bei Beerdigungen soll man das Leben eines Menschen feiern, und an ihm gibt es nichts zu feiern.” Sie möchte zudem vermeiden, dass „Freaks oder Verrückte” zu seiner Ruhestätte pilgern, „um ihm eine Art verdrehten Respekt zu erweisen”.

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Samantha erklärt: „Der Gedanke daran ist widerlich. Wegen dem, was er getan hat, möchte ich, dass die Menschen ihn vergessen.“ Sie hat ohnehin eine ganz andere Idee, was mit den Überresten ihres toten Erzeugers passieren soll: „Wir sollten seine Asche die Toilette hinunterspülen.“

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Ein Mithäftling attackierte Ian Huntley auf brutalste Weise

Ian Huntleys Tod machte gestern (7. März) die Runde. Ein Mithäftling attackierte den 52-Jährigen vor neun Tagen in der Werkstatt des Hochsicherheitsgefängnisses Frankland brutal mit einer spitzen Metallstange. Sein Schädel wurde zertrümmert und er fiel ins Koma. Im Krankenhaus erlag er schließlich seinen Verletzungen – die lebenserhaltenden Maßnahmen wurden nach Zustimmung seiner Mutter abgestellt.

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In Haft saß Huntley, weil er im Jahr 2002 zwei Kinder – Holly Wells und ihre beste Freundin Jessica Chapman – ermordete. Er tötete die Schülerinnen und ließ ihre Leichen anschließend in einem Graben zurück.

Ein Polizeifoto aus dem August 2002 von Holly Wells (links) und ihrer besten Freundin Jessica Chapman, die beide von Ian Huntley ermordet wurden.
Ian Huntley ermordete Holly Wells (l.) und ihre beste Freundin Jessica Chapman.
picture-alliance / dpa | Pa_Files

Samantha über ihren Vater: „Ich wollte, dass er stirbt”

Die Nachricht vom Tod ihres Vaters sorgt bei Samantha für Glücksgefühle: „Ich war erleichtert. Ich habe nicht geweint. Ich habe gelächelt. Um ehrlich zu sein, war ich überglücklich.” Sie ergänzt: Ihr Papa hat ihr nichts bedeutet, außer biologisch gesehen. „Ich wollte, dass er stirbt. Hauptsächlich aus egoistischen Gründen, aber ein anderer Teil von mir wollte, dass er am Leben bleibt, damit er leiden muss.“

Samantha ist Huntleys einziges Kind, ihre Mutter Katie (45) wurde im Alter von 15 Jahren mit ihr schwanger. Ian Huntley stieß sie die Treppe hinunter, als sie schwanger war, vergewaltigte und missbrauchte sie, bevor sie ihn verließ.

Als Samantha 14 ist, fand sie heraus, wer ihr Vater ist, und schrieb ihm mehrmals ins Gefängnis. Sie bat ihn um ein Treffen, um Antworten zu bekommen, aber er lehnte ab. Nun ist die Chance auf eine letzte Aussprache endgültig verstrichen!

Verwendete Quellen: Sun