Horror-Hauterkrankung

Ärzte nehmen Ausschlag nicht ernst – jetzt kämpft Helena (1) um ihr Leben

Helena muss wegen eines Hautausschlags um ihr Leben kämpfen.
Helena muss wegen eines Hautausschlags um ihr Leben kämpfen.
© Luana Mara/Newsflash

21. September 2021 - 9:57 Uhr

Verheerender Ärzte-Fehler

Ein einjähriges Mädchen kämpft um sein Leben, nachdem sich die Ärzte wiederholt geweigert hatten, einen schweren Ausschlag ernst zu nehmen, so die Familie. Die kleine Helena Cristina aus Brasilien hatte Berichten zufolge eine Reaktion auf das Medikament, das sie gegen ihre Krampfanfälle einnahm. Die Anfälle begannen in den ersten Lebensmonaten. Jetzt kämpft sie um ihr Leben.

Ein Antibiotikum verschlimmerte alles

Die kleine Helena Cristina wird jetzt in einem Krankenhaus der Gemeinde Anapolis im brasilianischen Bundesstaat Goias behandelt. Bis hierhin war es allerdings ein schwerer Kampf, denn immer wieder wurden Vater Hugo Cristiano Penno da Silva und Mutter Luana von Ärzten nicht ernst genommen und abgewiesen. Obwohl die Kleine einen schlimmen Ausschlag am ganzen Körper hatte, wurde sie nicht behandelt. Es sei bloß ein Virusinfekt oder eine harmlose dermatologische Krankheit, hieß es seitens der Ärzte. Schließlich verschrieben die Mediziner dem kleinen Mädchen ein Antibiotikum gegen den Ausschlag – doch dieses machte alles nur noch schlimmer.

Kleines Mädchen hat furchtbare Hauterkrankung
Die kleine Helena wurde mit ihrem Ausschlag mehrfach abgewiesen.
© Luana Mara/Newsflash

Ihr Zustand verschlechterte sich immer weiter

Denn statt einer Besserung wurde Helena Cristinas gesundheitlicher Zustand immer schlimmer. Der Ausschlag verbreitete sich am ganzen Körper. Immer wieder suchten die Eltern verzweifelt Hilfe bei Ärzten, doch niemand wollte oder konnte helfen.

Als ihr Zustand beinahe nicht mehr schlimmer werden konnte, stellten die Ärzte jedoch fest, dass der Ausschlag durch das Medikament gegen die Krämpfe ausgelöst wurde. Aktuell muss die kleine Kämpferin auf der Intensivstation künstlich beatmet werden. "Die Ärzte haben beschlossen, sie zu intubieren, damit sie nicht so leiden muss", berichtet Vater Hugo Cristiano Penno da Silva dem brasilianischen Nachrichtenmagazin "G1". Doch er und seine Frau geben nicht auf und glauben fest daran, dass ihre kleine Helena Cristina den Kampf gegen ihre Krankheit gewinnt: "Es ist sehr schwer, nicht entsetzt zu sein, wenn man sieht, dass seiner eigenen Tochter so etwas passiert. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Ärzte ihr helfen können, sich zu erholen." (kse)

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