2G-Klassenfahrt

Schule in Herne scheitert mit Plan

22. September 2021 - 18:05 Uhr

Eine Gesamtschule in Herne lässt nur geimpfte und genesene Schüler auf Klassenfahrt in die Schweiz mitfahren.

Dadurch muss rund die Hälfte der Jahrgangsstufe zuhause bleiben. Die Schulleiterin begründet die Entscheidung damit, dass nur mit der 2G-Regel die Sicherheit der Kinder gewährleistet sei. Außerdem fahren auch Kinder einer anderen Schule mit, was das Risiko erhöhen würde. Zudem seien die Schüler der achten Klasse alt genug, um sich impfen zu lassen.

Bezirksregierung Arnsberg lenkt ein

Die Bezirksregierung Arnsberg hat den Plan der Schule jetzt abgelehnt. Die ursprüngliche Entscheidung, die geplante Skifreizeit nur mit vollständig geimpften oder genesenen Schülern durchzuführen, sei nicht korrekt. Die Vorgabe des Schulministeriums erlaubt, dass alle Schüler mitfahren dürfen, die geimpft oder genesen sind oder einen aktuellen Negativtest nachweisen können.