Zwei Jahre nach seinem Tod verstreute sie seine AscheDarum konnte Susan Sideropoulos Papas letzten Wunsch erst jetzt erfüllen
Fast zwei Jahre musste dieser Moment warten.
Im Februar 2024 verliert Susan Sideropoulos ihren geliebten Vater Pierro (†77) an Krebs. Jetzt ist die Schauspielerin nach Griechenland gereist, die Urne war schon vor Ort – und hat dort seinen letzten Wunsch erfüllt. Seine Asche sollte ins Meer. Warum Susan diesen endgültigen Abschied erst jetzt nehmen konnte, erklärt die 45-jährige RTL.de ganz persönlich.
Susan Sideropoulos: „Jetzt kann ich ihm seinen letzten Wunsch erfüllen“
„Ich habe selbst etwas Zeit gebraucht für meinen eigenen Trauerprozess und dann kam ein Moment, in dem ich einfach gespürt habe: Jetzt kann ich ihm seinen letzten Wunsch erfüllen – ins Meer zu gehen“, sagt die GZSZ-Ikone zu RTL.de.
Es ist ein Satz, der erklärt, warum zwischen Pierros Tod und dieser letzten Reise so viel Zeit liegt. Susan musste offenbar erst selbst bereit sein, ihren Vater auch auf diese Weise gehen zu lassen.

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Pierro Sideropoulos starb im Februar 2024 im Alter von 77 Jahren an Krebs. Vater und Tochter verband ein besonders enges Verhältnis. Schon damals verabschiedete sich Susan mit bewegenden Worten von ihm. Doch der endgültige Abschied sollte noch folgen – und zwar dort, wo ein Teil von Pierros Wurzeln lag: in Griechenland. Drei Tage lang reiste Susan dort mit der Urne ihres Vaters. Auf Instagram beschreibt sie eindrücklich, wie sie ihren Papa in einer Tasche durch das Land getragen habe – und diese Tasche auf der Rückreise schließlich leer gewesen sei.
Für Susan offenbar kein ausschließlich trauriger Moment. Zu RTL.de sagt die Moderatorin über diese besonderen Tage: „Wir hatten eine wundervolle emotionale Reise, in purer Gleichzeitigkeit.“ Besonders die „Gleichzeitigkeit“ ist dabei für Susan ein wichtiges Wort. Schon in ihrem Buch „Licht & Schatten – Das Geschenk der Gleichzeitigkeit“ beschäftigt sie sich intensiv damit, dass Trauer und Glück nebeneinander existieren können. 2025 sagte sie RTL über den Tod ihres Vaters: „Ich habe die Trauer noch nicht überwunden. Wahrscheinlich werde ich sie auch nie überwinden.“
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Darf man die Urne eines Angehörigen einfach mitnehmen?
Was im Fall von Susan auffällt: Eine Urne auf eine solche Reise mitzunehmen und die Asche anschließend im Meer zu verstreuen, wäre nach deutschem Bestattungsrecht nicht ohne Weiteres möglich. In Deutschland gilt in den meisten Bundesländern grundsätzlich eine Friedhofspflicht. Eine Urne dauerhaft zu Hause aufzubewahren, ist daher in aller Regel nicht erlaubt. Es gibt je nach Bundesland besondere Möglichkeiten und Ausnahmen – etwa für Seebestattungen oder unter engen Voraussetzungen für das Ausbringen von Asche auf privaten Grundstücken. Ein Beispiel ist Bremen.
In Griechenland sieht die Rechtslage anders aus: Das dortige Gesetz erlaubt ausdrücklich, die Asche eines Verstorbenen im Meer zu verstreuen. Auch die Überführung der Asche aus dem Ausland nach Griechenland ist offiziell vorgesehen und geregelt. Für Susan wird Griechenland damit zum Ort eines Abschieds, für den sie fast zwei Jahre gebraucht hat. Nicht, weil sie ihren Vater vergessen oder zurücklassen wollte – sondern weil sie offenbar erst selbst bereit sein musste, seinen letzten Wunsch zu erfüllen.
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche
































