„Über die blauen Flecken komme ich hinweg ...”Spott von Zuschauern! Nach Fernsehgarten-Sturz spricht Schlagersängerin Marina Marx Klartext

Am Sonntag (7. Juni) ist Marina Marx von der Fernsehgarten-Bühne gestürzt.
Am Sonntag (7. Juni) ist Marina Marx von der Fernsehgarten-Bühne gestürzt.
Getty Images Europe/Thomas Lohnes

Stolper-Panne lässt Zuschauer zweifeln!
Während ihres Auftritts mit Nino de Angelo stürzt Schlagersängerin Marina Marx am Sonntag (7. Juni) von der ZDF-Fernsehgarten-Bühne. Tapfer rappelt sie sich auf und singt zu Ende, als wäre nichts gewesen. Doch wenige Tage nach dem Sturz ist da eben doch etwas, das der Sängerin zu schaffen macht – und damit sind nicht ihre Blessuren gemeint.

Blessuren nach Sturz von Fernsehgarten-Bühne

Nach dem Sturz lag Marina Marx kurzzeitig in einer Nische hinter der Bühne.
Nach dem Sturz lag Marina Marx kurzzeitig in einer Nische hinter der Bühne.
IMAGO/STAR-MEDIA

Es waren Schreckenssekunden für Marina Marx (35) und ihren Duett-Partner Nino de Angelo (62), als Marx während ihrer Performance von „Bella Italia è Amore” plötzlich mit den Absätzen ihrer High Heels über den Rand der offenen Plattform stolpert und von der Bühne stürzt. Als wäre nichts gewesen, entledigt sich die Sängerin ihrer hohen Schuhe und bringt ihren Auftritt zu Ende. Als Nino de Angelo gleich darauf fragt, ob es Marina gut gehe, sagt die nur „Alles bestens”.

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Doch nun scheint doch nicht alles bestens zu sein. Dass sich die 35-Jährige bei dem Sturz ordentliche Blessuren zugezogen hat, teilte sie ihren Fans schon kurz nach dem Zwischenfall auf Instagram mit. Nun kommt aber noch etwas anderes hinzu, was der Sängerin nach dem Stolper-Vorfall zu schaffen macht.

Live oder Playback? Diskussion nach Stolper-Panne beim ZDF

Auf Instagram veröffentlicht Marina Marx am Dienstag (9. Juni) einen schriftlichen Beitrag. Darin bedankt sie sich zunächst bei allen, „die mir Nachrichten geschickt haben”. Sowohl ihre Familie, als auch Freunde und Kollegen hätten dafür gesorgt, „dass ich mich nach diesem Schreckmoment nicht allein gefühlt habe”.

Doch da waren eben auch diese anderen Nachrichten und Kommentare, die Marina Marx nach dem Sturz vor laufenden Kameras erreicht haben. Und die seien es, die die 35-Jährige „traurig” machen. Was sie damit meint: Ihr Sturz hat eine Debatte darüber ausgelöst, ob Marina Marx im ZDF-Fernsehgarten wirklich live gesungen hat. „Ja, im Fernsehen werden Auftritte teilweise mit Playback oder Halbplayback, manchmal auch live umgesetzt”, schreibt sie in ihrem Beitrag. Sie erklärt, dass es teilweise nicht die Entscheidung von Künstlern sei, wie sie auftreten, sondern dass das häufig mit „technischen, organisatorischen und produktionellen Abläufen” zu tun habe.

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„Was mich aber ein wenig verwundert ...”

Es ist aber nicht mal die Frage nach der Live-Performance an sich, die Marx stört. „Was mich aber ein wenig verwundert”, so schreibt sie weiter, „dass nach einem Sturz, bei dem sich ein Mensch verletzt, für manche zuerst die Frage nach Playback kommt und nicht die Frage, ob alles in Ordnung ist”.

Für Marina Marx beweisen diese Reaktionen, dass in dieser Diskussion die Menschlichkeit in den Hintergrund gerät. Ihr Fazit lautet: „Manche haben darüber diskutiert, ob ich live gesungen habe. Die Menschen, die mir wichtig sind, haben gefragt, ob ich noch laufen kann.”

Unterkriegen lasse sich Marx in keinem Fall. „Für mich gehört zum Künstlerleben nicht nur Applaus, sondern manchmal eben auch hinfallen. Entscheidend ist, wieder aufzustehen”, stellt sie klar. Und genau das werde sie tun – so wie am Sonntag während ihres Auftritts.

Verwendete Quelle: Instagram/marinamarx_official