Zehnjähriger hat ADHS„Weine ganz viel im Auto“ – Moderatorin ganz offen über Diagnose ihres Sohnes

Für Annika Lau ist der Familienalltag nicht immer leicht.
Ihr zehnjähriger Sohn Baz hat ADHS – und die Moderatorin spricht jetzt darüber, was das mit ihr als Mutter macht. Dabei wird deutlich, wie sehr sie nicht nur mit ihren eigenen Gefühlen kämpft, sondern auch mit dem Blick anderer auf ihr Kind.
Annika Lau mit Tränen-Geständnis über ihren Sohn
Im Auto lässt Annika Lau ihren Tränen freien Lauf. Dort kann sie all das herauslassen, was sich im Alltag angesammelt hat. „Ich weine ganz viel im Auto. Es ist aber alles okay, Leute! Das ist mein Ventil“, erzählt die ehemalige Gala-Moderatorin im Gespräch mit Gala. Dass sie inzwischen auch unterwegs einfach weint, beschäftigt sie dabei offenbar weniger als früher. Für Lau gehört das offenbar zu ihrem Umgang mit einer Situation, die sie als Mutter immer wieder fordert.
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Ihr zehnjähriger Sohn Baz hat ADHS. Wie sehr ihn das im Alltag betrifft, beschreibt die Moderatorin sehr offen. Dabei findet sie trotz aller Herausforderungen vor allem viele liebevolle Worte für ihren Sohn. Er sei „wahnsinnig toll“, außerdem unglaublich lustig und „superschlau“. Wenn er wolle, könne er extrem schnell denken. Gleichzeitig gebe es Momente, in denen er träge und faul sei. Gerade diese Gegensätze könnten sie manchmal „verrückt machen“.
Für Annika Lau geht es deshalb um weit mehr als eine Diagnose. Sie erlebt ihren Sohn als Kind mit vielen Stärken, dessen Verhalten andere Menschen allerdings nicht immer einordnen könnten.
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„Kinder wie mein Sohn stoßen überall auf Ablehnung“
Genau da setzt ihre Kritik an. Lau hat das Gefühl, dass Kinder wie Baz oft schneller anecken als andere. „Kinder wie mein Sohn stoßen überall auf Ablehnung“, sagt sie. Ihr Eindruck sei, dass betroffene Kinder häufig mit Kritik und negativen Reaktionen konfrontiert würden. Anerkennung für das, was gut läuft, bekomme dagegen deutlich seltener Raum.
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Für Lau ist das ein Punkt, der sie umtreibt. Denn auch Eltern müssten mit solchen Situationen umgehen – und dabei ihre Kinder gleichzeitig auffangen. Gemeinsam mit Ehemann Frederick hat die Moderatorin drei Kinder. Neben Baz gehören ihre zwölfjährige Tochter Liselotta und ihr sechsjähriger Sohn Bruno zur Familie.

































