Nach 23 Jahren steht Madonna erstmals wieder auf der Bühne der MTV Video Music Awards und eröffnet die Show unter anderem gemeinsam mit Sabrina Carpenter. Für die 68-Jährige wird es ein äußerst erfolgreicher Abend. Mit 13 Nominierungen führt sie die Liste an und nimmt am Ende sieben Preise mit nach Hause, darunter die Auszeichnung als Künstlerin des Jahres und den Award für die beste Zusammenarbeit.
Dabei erzählt Madonna auch, wie diese Zusammenarbeit überhaupt zustande gekommen ist. Fünf Tage habe sie zunächst nichts gehört. Dann habe sie selbst noch einmal geschrieben und schließlich eine Antwort bekommen. Wenige Wochen später standen die beiden gemeinsam im Studio. Schon auf dem roten Teppich wird deutlich, wie sehr Madonna den Abend prägt. Zahlreiche Stars erinnern mit ihren Outfits an den unverwechselbaren Stil der Popikone.
Einer der großen Namen des Abends ist dagegen nicht vor Ort. Bruno Mars wird aus Colorado zugeschaltet und performt von dort seine Single „Dance with Me“. Mit sechs Nominierungen führt er die Liste der Männer an, bleibt damit allerdings deutlich hinter den erfolgreichsten Frauen des Abends.
Auch Taylor Swift räumt bei den MTV Video Music Awards kräftig ab. Sie geht mit elf Nominierungen ins Rennen und gewinnt unter anderem mit „Fate of Ophelia“ den Preis für das beste Musikvideo sowie für die beste Regie. Zusätzlich erhält sie einen Ehrenpreis für ihre besonderen Verdienste um visuelles Storytelling. In ihrer Rede macht Swift deutlich, wie wichtig ihr die Fans sind und wie viel Freude ihr Musikvideos gerade durch deren Unterstützung bereiten.
Mit diesem Abend stellt Taylor Swift schließlich sogar einen neuen Rekord auf. Insgesamt kommt sie nun auf 33 MTV Video Music Awards. Zuvor hatte sie sich den Spitzenplatz mit Beyoncé geteilt, beide lagen bei jeweils 30 Auszeichnungen.