Gericht verkündet EntscheidungUrteil gegen Marius Borg Høiby gefallen! Jetzt ist das Schicksal von Mette-Marits Sohn besiegelt
Monatelang blickte ganz Norwegen auf diesen Tag – jetzt ist die Entscheidung gefallen!
Am heutigen Montag (15. Juni) hat das Amtsgericht Oslo das Urteil gegen Marius Borg Høiby (29) verkündet. Der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) wurde zu vier Jahren Haft verurteilt. Das berichteten die Zeitungen Verdens Gang und Aftenposten übereinstimmend. Damit endet vorerst ein Verfahren, das die norwegische Königsfamilie in ihre schwerste Krise seit Jahrzehnten gestürzt hat.
Marius Borg Høiby wurde verurteilt
Für Marius Borg Høiby ist es wohl der wichtigste Tag seines bisherigen Lebens. Am 19. März endete der wochenlange Prozess gegen den Sohn von Prinzessin Mette-Marit, der unter anderem wegen Vergewaltigung angeklagt war. Die Staatsanwaltschaft forderte für den 29-Jährigen insgesamt sieben Jahre und sieben Monate Haft. Die Verteidigung plädierte im Fall der Vergewaltigungsvorwürfe für einen Freispruch. Wie in Norwegen üblich, verkündete das Gericht das Urteil erst Wochen später. Jetzt war es so weit.
Vor dem Gerichtsgebäude in Oslo herrschte bereits in den frühen Morgenstunden Ausnahmezustand. Journalisten aus ganz Europa warteten auf die Entscheidung, die seit Wochen die Schlagzeilen beherrschte. Marius selbst hingegen war nicht vor Ort im Gerichtssaal. Wegen eines Krankenhausaufenthalts wurde er bei der Urteilsverkündung per Video dazugeschaltet.
Als das Urteil schließlich verkündet wurde, stand fest: vier Jahre Haft! Von zwei von insgesamt vier Vergewaltigungsvorwürfen nach norwegischem Recht sprach ihn das Gericht laut der Zeitung Verdens Gang frei. Für die anderen zwei sowie wegen weiterer Vergehen wurde er demnach verurteilt. Vier Frauen muss der Norweger eine Entschädigung zahlen, darunter zwei Ex-Freundinnen.
Seit Wochen saß Marius bereits in Untersuchungshaft. Nun wird er also weiter im Gefängnis bleiben müssen. Und selbst nach der Verkündung dürfte der Fall Norwegen noch lange beschäftigen. Beobachter rechnen bereits damit, dass die juristische Auseinandersetzung möglicherweise noch nicht abgeschlossen ist. Ob es tatsächlich weitere rechtliche Schritte geben wird, bleibt abzuwarten.
Lese-Tipp: 38 Anklagepunkte! Was Marius Borg Høiby wirklich alles vorgeworfen wird
Video-Tipp: 38 Anklagepunkte! Was Marius Borg Høiby wirklich alles vorgeworfen wird
Vorwürfe gegen Marius Borg Høiby erschütterten Norwegen
Kaum ein Mitglied des erweiterten norwegischen Königshauses hat die Öffentlichkeit über Jahre hinweg so fasziniert wie Marius Borg Høiby. Als Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit aus einer Beziehung vor ihrer Ehe mit Kronprinz Haakon (52) wuchs er zwar außerhalb der direkten Thronfolge auf, blieb aber stets Teil des engsten royalen Umfelds. Gemeinsam mit der Kronprinzen-Familie trat er bei offiziellen Anlässen auf, wurde von den Medien begleitet und galt lange als beliebter Sohn der modernen norwegischen Royals. Doch dieses Bild begann im Jahr 2024 zu bröckeln.
Lese-Tipp: Neue Entdeckungen auf seinem Handy! Marius Borg Høibys Google-Verlauf sorgt für Entsetzen
Nachdem Marius im August 2024 wegen Körperverletzung an einer Ex-Partnerin und Sachbeschädigung festgenommen wurde, begannen umfangreiche Ermittlungen gegen ihn. Die Vorwürfe gegen ihn wurden im Laufe der Zeit immer mehr. Schließlich wurde der 29-Jährige in insgesamt 40 Punkten angeklagt, darunter vier Fälle von Vergewaltigung, außerdem Körperverletzung, sexuelle Belästigung, Drogendelikte und Morddrohungen.

Einige Delikte räumte Marius im Verlauf des Verfahrens ein, die schwerwiegendsten Anschuldigungen bestritt er hingegen stets. Zugegeben hatte er im Sommer 2024, unter Alkohol- und Kokain-Einfluss gegenüber seiner damaligen Freundin gewalttätig geworden zu sein und Dinge in ihrer Wohnung zerstört zu haben.
Der Fall Marius entwickelte sich rasch zu einem der meistdiskutierten Gerichtsverfahren der jüngeren norwegischen Geschichte. Täglich berichteten Medien über neue Details, Zeugenaussagen und die Folgen für das Ansehen der Monarchie.
Pinkel-Prinz, Nazi-Kostüm und Scheidung! Die zehn größten royalen Skandale
Voller Emotionen! Der Prozess gegen Marius Borg Høiby
Als der Prozess am 3. Februar 2026 begann, wurde schnell deutlich, dass die kommenden Wochen alles andere als gewöhnlich verlaufen würden. Zahlreiche Zeugen wurden gehört, Beweismaterial wurde ausgewertet und die Ereignisse der vergangenen Jahre wurden detailliert aufgearbeitet. Immer wieder sorgten Aussagen im Gerichtssaal für Schlagzeilen, vor allem, wenn intimste Details zu Marius’ (Sex-)Leben zur Sprache kamen.
Lese-Tipp: Um Marius zu schützen! Ex-Freundin habe Mette-Marit und Haakon angefleht
Während die Staatsanwaltschaft eine langjährige Haftstrafe forderte und von einem besonders schweren Fall sprach, zeichnete die Verteidigung ein deutlich anderes Bild. Sie argumentierte, dass mehrere zentrale Vorwürfe nicht ausreichend belegt seien und verwies auf die Geständnisse ihres Mandanten bei einzelnen (weniger gravierenden) Delikten. Dafür hielten Marius’ Anwälte rund eineinhalb Jahre Haft für angemessen.
Schwere Zeiten für Prinzessin Mette-Marit – nicht nur wegen Marius Borg Høiby!
Besonders belastend war die Situation für Marius’ Mutter Mette-Marit. Die beliebte Prinzessin stand plötzlich im Mittelpunkt einer Debatte, die sie selbst nie gesucht hatte. Obwohl sich das Königshaus weitgehend zurückhaltend äußerte, verfolgte die Öffentlichkeit jeden Schritt der Familie.
Bei offiziellen Terminen wirkte die Kronprinzessin zuletzt sichtlich angespannt. Adels-Experten bezeichneten die vergangenen Monate als eine der schwierigsten Phasen ihres öffentlichen Lebens. Die Prinzessin befindet sich aktuell in einer nervenaufreibenden Lage mit mehreren Krisen gleichzeitig. Einerseits ist da der Prozess gegen ihren Sohn, andererseits steht Mette-Marit selbst im Mittelpunkt heftiger Kritik wegen ihrer Verstrickungen in den Epstein-Skandal. Zudem hat sich ihr gesundheitlicher Zustand in den vergangenen Wochen stark verschlechtert.
Lese-Tipp: „Ich wünschte...” – Haakon vermisst Mette-Marit beim Jubiläum
Die 52-Jährige leidet seit Jahren an einer chronischen Lungenerkrankung. Im Jahr 2018 machte das Königshaus öffentlich, dass bei der Kronprinzessin eine Lungenfibrose diagnostiziert wurde. Dabei handelt es sich um eine seltene, aber unheilbare Erkrankung, bei der das Lungengewebe dauerhaft vernarbt. Die Vernarbungen erschweren die Sauerstoffaufnahme und führen häufig zu Atemnot, Husten und einer zunehmend eingeschränkten körperlichen Belastbarkeit. Am 5. Juni teilte das norwegische Königshaus mit, dass Mette-Marit auf der Warteliste für eine Spenderlunge steht. Der Eingriff könnte also jederzeit bevorstehen.
Die ganze Geschichte rund um Mette-Marits Sohn könnt ihr ab 15. Juni 2026 in der Doku „Marius Borg Hoiby ‒ Vom Palast in den Knast” auf RTL+ sehen.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, DPA


