DAS ist für ihn der falsche AntriebDiesen Rat gibt Schauspiel-Legende Heino Ferch jungen Kollegen mit auf den Weg

Ingo Thiels (Heino Ferch) Suche nach Yvonne bringt ihn und seine Kollegin Lee Sooyoung (Kotbong Yang) bis ans Mittelmeer.
Millionen Zuschauer kennen Heino Ferch durch seine ZDF-Rolle als Ermittler „Ingo Thiel.” Hier neben Kollegin Kotbong Yang.
Marq Riley/ZDF/dpa

Er spricht Klartext!
Heino Ferch gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Schauspielern Deutschlands. Seit fast vier Jahrzehnten steht er vor der Kamera und hat eine Karriere hingelegt, von der viele Nachwuchsschauspieler träumen. Doch was würde er einem jungen Kollegen raten, der vor allem eines möchte: reich werden? Ferchs Antwort ist ziemlich eindeutig. „Es geht um Leidenschaft“, sagt der Schauspieler im exklusiven RTL.de-Interview.

Heino Ferch spricht über den Job des Schauspielers

Egal, ob Banker, Arzt, Psychologe, Supermarktleiter oder Schauspieler: Entscheidend sei, dass man für seinen Beruf wirklich brenne. Ferch macht deutlich: „Es muss einen wirklich interessieren.“ Wer dagegen vor allem auf das Geld schiele, habe aus Ferchs Sicht den falschen Ansatz. Die Schauspiel-Legende zu RTL: „Wenn es darum geht, Millionär zu werden, dann ist der Ansatz von vornherein falsch.“ Und was, wenn genau das trotzdem das Ziel ist? „Dann muss er Lotto spielen.“

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Ferch weiß, wie sich Erfolg anfühlt

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Ferchs aktueller Film „Bloß nicht Liebe” ist aktuell in der ZDF-Mediathek. Ein Ausschnitt der Handlung: Dr. Justus Förster (Heino Ferch) ahnt, dass zwischen ihm und seiner Freundin Anne (Victoria Mayer) die Temperatur sinkt.
ZDF/Hendrik Heiden

Seinen eigenen Weg hat Ferch nicht mit einem Millionärsplan begonnen. Nach der Schauspielschule geht es zunächst ans Theater. Ende der 90er-Jahre kommt dann der große Schub. 1997 spielt Ferch in „Winterschläfer“ und „Comedian Harmonists“. Besonders „Comedian Harmonists“ macht ihn einem breiten Publikum bekannt. Einige Jahre später folgt mit „Der Tunnel“ ein weiterer großer Karrierepunkt. Ferch erinnert sich an diese Zeit als eine Phase, in der plötzlich vieles zusammenkam. „Da hat schon mal die Glocke so richtig geläute,” verrät der Hauptdarsteller vom Insel-Krimi „Morden auf Öd”, der auf RTL+ abrufbar ist.

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Auch später bleibt der Erfolg. Heute gehört Ferch zum Beispiel mit Reihen wie „Spuren des Bösen“ und „Ingo Thiel“ zu den festen Größen des deutschen Fernsehens. Sein eigenes Erfolgsrezept? Talent allein reicht offenbar nicht. „Das hat alles zusammengepasst, auch mit dem Glück zur richtigen Zeit, an der richtigen Stelle, am richtigen Ort zu sein.“

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Ferch: „But every day is a new day“

Ferch hat schon die Goldene Kamera und den Bambi gewonnen. Der Preisträger vergleicht seine Karriere sogar mit Leistungssport. Der „Morden auf Öd”-Schauspieler: „Man weiß irgendwie: Every day is a new day und man fliegt auch mal auf die Schnauze, muss wieder hoch und gleich wieder weiter, sonst geht es nicht.“ Eine Haltung, die vielleicht erklärt, warum er nach so vielen Jahren noch immer so präsent ist.

Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche