Dortmund-Präsident verrätDiese BVB-Gruppe gibt es wirklich! Watzke enthüllt Geheimnis um die „Elefantenrunde”

ER ist Mr. BVB!
Wer bei Borussia Dortmund wirklich etwas zu sagen hat, braucht offenbar nicht nur einen Platz in der Führungsetage – sondern auch in einer ganz besonderen WhatsApp-Gruppe! Hans-Joachim „Aki“ Watzke (67) verrät jetzt überraschende Details über den internen Chat der BVB-Bosse.
Lars Ricken hat offenbar jetzt das Kommando
Sogar den Namen der Gruppe gibt er preis. Und obwohl sich beim BVB personell einiges verändert hat, ist Watzke selbst noch immer Mitglied. Dass sich die wichtigsten Köpfe von Borussia Dortmund auch per WhatsApp austauschen, ist grundsätzlich kein Geheimnis. Doch in der Sky-Sendung „Meine Geschichte“ mit Star-Moderator Riccardo Basile plaudert Watzke jetzt überraschend offen darüber, was aus dem einstigen Führungs-Chat geworden ist.
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Auf die Frage, ob es die ominöse WhatsApp-Gruppe beim BVB noch gebe, antwortet der langjährige Geschäftsführer ohne Umschweife: „Ja, die gibt es noch.“ Und dann folgt ein Detail, das selbst viele BVB-Fans bislang nicht gekannt haben dürften: Die Gruppe trägt intern einen ziemlich passenden Namen. „Elefantenrunde“, verrät Watzke.
Die Idee dazu stammt offenbar von BVB-Legende Michael Zorc. „Der Zorc hat so einen Elefanten da in das Profilbild gehauen“, erzählt Watzke lachend. Daher habe die Gruppe zumindest intern diesen Namen getragen. Die WhatsApp-Gruppe wurde bereits vor Jahren bekannt. Damals tauschten sich dort unter anderem Watzke, Michael Zorc, Matthias Sammer und Sebastian Kehl über sportliche Themen aus.
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Seitdem hat sich bei Borussia Dortmund allerdings einiges verändert. Zorc ist längst nicht mehr Sportdirektor, Watzke hat nach 20 Jahren die operative Geschäftsführung verlassen und ist inzwischen Präsident des Vereins. Der Chat aber lebt offenbar weiter. Und Watzke ist selbst ein wenig überrascht, dass er noch dazugehört: „Erstaunlicherweise haben sie mich – ich weiß nicht, wer das gerade administriert – noch nicht gestrichen.“
Wer inzwischen die Macht über „Hinzufügen“ und „Entfernen“ besitzt, glaubt Watzke ebenfalls zu wissen. Früher sei Zorc Administrator gewesen, inzwischen sei es „meiner Meinung nach“ Lars Ricken. Eine kleine Randnotiz, die viel darüber erzählt, wie eng die alten und neuen BVB-Verantwortlichen offenbar noch immer miteinander verbunden sind.
BVB-Boss: „Macht doch euren Scheiß alleine“
Dabei war Watzkes Verhältnis zu seinem Verein zuletzt alles andere als unbelastet. Im selben Gespräch blickt der 67-Jährige ungewöhnlich emotional auf die Auseinandersetzungen rund um seine Wahl zum BVB-Präsidenten zurück. Das vergangene Jahr sei aufgrund von „Intrigen“ gegen ihn „das schwerste von den 20 Jahren“ beim BVB gewesen. Besonders getroffen habe ihn das Bild, das teilweise von ihm gezeichnet worden sei. Nach zwei Jahrzehnten beim Verein habe er gedacht, die Menschen müssten wissen, wofür er stehe. „Ich war nie Diktator“, stellt Watzke klar.
Die Kritik ging offenbar so tief, dass er unmittelbar vor seiner Wahl sogar darüber nachdachte, alles hinzuschmeißen. Der BVB-Präsident in dem Sky-Erfolgsformat: „Eigentlich tobte alles in mir zu sagen: Macht doch euren Scheiß alleine.“ Dass er trotzdem weitermachte, erklärt Watzke mit seinem Verantwortungsgefühl gegenüber Borussia Dortmund. Der Klub sei auf einen spontanen Rückzug seinerseits überhaupt nicht vorbereitet gewesen.
Inzwischen scheint sich bei Watzke einiges verändert zu haben. Nach seinem Abschied aus dem operativen Geschäft könne er BVB-Spiele erstmals seit langer Zeit wieder etwas entspannter verfolgen. Früher sei seine Anspannung vor Partien immer größer geworden. Schließlich habe er gewusst: „Am Ende machen es alle an dir fest.“
Heute komme dagegen langsam etwas zurück, das ihm lange verloren gegangen war: die Vorfreude auf ein Fußballspiel. Ganz loslassen kann – und will – Watzke Borussia Dortmund also offenbar noch nicht. Und solange sein Name in der „Elefantenrunde“ nicht auf „Mitglied entfernen“ landet, ist der direkte Draht zu den BVB-Bossen sowieso nur eine WhatsApp-Nachricht entfernt.
Verwendete Quelle: Sky



