Sucht, Depressionen und schwere Schicksalsschläge„Ich bin eine Kämpferin“: Hayden Panettieres letzte Worte über ihr bewegtes Leben

Hayden Panettiere kämpfte sich immer wieder zurück. Im Alter von 36 Jahren ist sie überraschend gestorben.
Hayden Panettiere kämpfte sich immer wieder zurück. Im Alter von 36 Jahren ist sie überraschend gestorben.
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Sie hat gekämpft, ist gefallen und immer wieder aufgestanden!
Hayden Panettiere kannte die dunkelsten Seiten des Lebens. Sie kämpfte gegen Sucht und Depressionen, überlebte eine traumatische Geburt und musste als Mutter eine Entscheidung treffen, die ihr das Herz brach. Nur wenige Wochen vor ihrem Tod sprach die Schauspielerin noch einmal bewegend offen über all das, was sie durchgestanden hatte.

„Ich bin widerstandsfähig”

Hayden Panettiere wollte sich selbst nicht als Opfer sehen. Obwohl sie nach eigenen Worten mehr Traumata durchlebt hatte, als sie je für möglich gehalten hätte, beschrieb sie sich vor allem als eines: widerstandsfähig. „Ich bin eine Kämpferin. Ich bin eine Frau, die mehr Traumata durchlebt hat, als ich jemals für möglich gehalten hätte. Aber ich bin widerstandsfähig“, sagte sie in einem Interview mit der Online-Plattform Momé.

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Dabei hatte das Leben der Schauspielerin immer wieder dramatische Wendungen genommen. Als 2014 ihre Tochter Kaya zur Welt kam, wäre Panettiere bei der Geburt beinahe gestorben. Sie erlitt schwere Blutungen, musste sieben Bluttransfusionen erhalten und ein zweites Mal operiert werden. Während die Ärzte um ihr Leben kämpften, habe für sie nur eines gezählt: die Gesundheit ihrer Tochter.

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Nach der Geburt beginnt ihre dunkelste Zeit

Doch auf die traumatische Geburt folgte der nächste Kampf. Statt der erwarteten überwältigenden Muttergefühle verspürte Panettiere zunächst eine beängstigende Leere. Später wurde bei ihr eine postpartale Depression diagnostiziert. Um mit ihren Gefühlen umzugehen, griff sie nach eigenen Angaben zu Alkohol – es war der Beginn ihrer Abhängigkeit.

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Mitten in ihrem Kampf gegen die Sucht traf sie schließlich eine Entscheidung, die sie später als die schwerste ihres Lebens bezeichnete: Ihre Tochter lebte fortan bei ihrem Vater Wladimir Klitschko, der lange Zeit in Hamburg zu Hause gewesen war. Panettiere erklärte, sie habe Kaya an erste Stelle setzen müssen, um sich selbst die Hilfe holen zu können, die sie benötigte, um die Mutter zu sein, die ihre Tochter brauche.

„Ich arbeite an mir und gebe mein Bestes“

Jahre später sprach Panettiere offen über diese Zeit – und darüber, dass Heilung für sie kein abgeschlossener Prozess war. „Ich bin noch nicht am Ziel – das sind wir alle nicht. Ich nehme jeden Tag so, wie er kommt. Ich arbeite an mir und gebe mein Bestes“, sagte sie.

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Auch das Verhältnis zu ihrer Tochter beschrieb sie voller Liebe. Sie sei stolz auf die junge Frau, zu der Kaya heranwachse, spreche ständig mit ihr und fühle sich ihr sehr verbunden. Gleichzeitig hoffte Panettiere, dass ihre Tochter eines Tages verstehen würde, warum ihre Mutter nicht immer bei ihr sein konnte.

Trotz aller Rück- und Schicksalsschläge blickte Hayden Panettiere nach vorn. Sie wollte ihre Erfahrungen nutzen, um anderen Menschen Mut zu machen. Ihrem früheren Ich – und anderen Frauen in ähnlich dunklen Momenten – hätte sie vor allem eines sagen wollen: „Du bist stärker, als du glaubst.“ Worte voller Hoffnung, die ihren Tod überdauern werden.

Verwendete Quelle: dearmome.com