Allein 1.000 Euro für Medikamente„Ich lebe vom Dispo“ – Gaby Köster spricht über große Geldsorgen

Gaby Köster hat ihren Humor und ihren Lebensmut nicht verloren. Dafür wird die Comedienne von vielen bewundert.
Offene Worte über schlaflose Nächte
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Alle Ersparnisse sind weg!
Gaby Köster hat sich nach ihrem Schlaganfall zurück ins Leben gekämpft. Doch finanziell ist für die Comedy-Ikone heute vieles schwer. Jetzt spricht sie offen über Geldnot, hohe Kosten und einen Satz ihres Sohnes, der sie fast zum Weinen brachte.

Gaby Köster Geldsorgen rauben ihr den Schlaf

„Ich lebe vom Dispo.” Dieser Satz von Gaby Köster trifft mitten ins Herz. Die Frau, die Deutschland jahrelang mit ihrer rheinischen Schnodderschnauze zum Lachen brachte, spricht so ehrlich wie selten über ihre finanzielle Lage. Im Gespräch mit Bunte schildert die 64-Jährige, wie sehr sie ihre Geldsorgen belasten. Früher war Gaby Köster aus der deutschen Comedy kaum wegzudenken. „Ritas Welt”, „RTL Samstag Nacht”, „7 Tage, 7 Köpfe”, dazu erfolgreiche Bühnenprogramme. Dann verändert ein Schlaganfall im Januar 2008 alles. Damals ist die Kölnerin gerade 46 Jahre alt.

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Erst Jahre später wird öffentlich, warum sie sich so plötzlich zurückgezogen hatte. Seitdem kämpft sich Gaby Köster Schritt für Schritt zurück. Doch ihr altes Leben ist nicht zurückgekommen. Auch finanziell nicht.

„Die Rücklagen aus den guten Zeiten sind längst aufgebraucht”, sagt sie laut Bunte. Dazu komme eine Belastung, die sie nicht loslässt. Sie habe ihr Haus beliehen und lebe vom Dispo. Das bereite ihr „wirklich schlaflose Nächte”.

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Medikamente kosten sie rund 1.000 Euro im Monat

Schon im Mai hatte Gaby Köster bei Stern TV erzählt, wie schwierig ihr Alltag geworden ist. Viele Dinge, die sie früher allein erledigt hat, schafft sie heute nur mit Hilfe. Genau das sei für sie besonders hart.

Auch die laufenden Kosten drücken. Pro Monat müsse sie nach eigenen Angaben rund 1.000 Euro für Medikamente bezahlen. Wenn man keinen Job habe, sei das ein „Riesendrama”, erklärte sie damals.

Trotzdem denkt Gaby Köster nicht nur an sich. Besonders ihr Sohn liegt ihr am Herzen. Sie wolle niemals, dass er von ihr Schulden erbt. Umso mehr berührt sie, was er einmal zu ihr gesagt hat. Wenn er mit dem Studium fertig sei, werde er gut verdienen. Dann reiche es für beide. Gaby Köster sagt, da hätte sie fast geweint.

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Gaby Köster blickt trotz allem nach vorn

Die Komikerin erinnert sich auch an die schwerste Zeit im Krankenhaus. Damals habe sie Ärzte darüber sprechen hören, dass sie kaum Chancen hätte, zu überleben. Vor diesem Hintergrund sagt sie heute, dass es ihr grundsätzlich gut gehe.

Ganz leicht ist ihr Alltag trotzdem nicht. Ihr linker Arm mache nicht mehr richtig mit, das Gehen falle ihr weiterhin schwer. Allein fühlt sie sich nach eigenen Worten aber nicht. Sie malt, liest viel und ist mit ihrem E-Rolli unterwegs.

Vor allem die kleinen Glücksmomente zählen für Gaby Köster heute mehr als früher. Wenn die Sonne scheint, sei sie immer glücklich. Ein Satz, der zeigt: Die Geldsorgen sind da. Aber Gaby Köster bleibt Gaby Köster. (tbe)

Verwendete Quellen: bunte, ntv.de