Sie feiern das 70. Jubiläum des WettbewerbsÜberraschung beim ESC! Diese beiden deutschen Legenden sind zurück auf der Bühne in Wien

Das Logo des ESC 2026
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picture alliance / APA-Images | MAX HERBST

Und sie sind nicht die einzigen „Eurovision Royalties”.
Nur noch wenige Tage, bis der 70. Eurovision Song Contest ab dem 12. Mai in Wien über die Bühne gehen wird. Zum Jubiläum hat der ORF einiges aufgefahren. Neben der deutsch-griechischen ESC-Siegerin Vicky Leandros (Bild berichtete zuerst) tritt auch eine weitere deutsche Legende die Reise in die österreichische Hauptstadt an.

Vicky Leandros beim ESC

Schon am Sonntagabend (3. Mai) jubelten erste Fans: Niemand Geringeres als ESC-Legende Vicky Leandros (76) wird das 1. Halbfinale des Eurovision Song Contests am 12. Mai eröffnen. Nachdem die Bild berichtet hatte, bestätigt auch der zuständige Sender ORF am Montag diesen Knaller!

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Es war 1967, als eine zarte Frau beim damals noch „Grand Prix Eurovision de la Chanson” genannten Wettbewerb für Luxemburg antrat. Damals sang sie „L’amour est bleu” („Die Liebe ist blau”) und holte in der Wiener Hofburg einen 4. Platz. Die Sängerin war natürlich Vicky Leandros, damals gerade einmal 17 Jahre alt. Wenige Jahre später kehrte sie – ebenfalls für Luxemburg – zurück in den Wettbewerb. In Edinburgh 1972 sang sie „Après toi” („Nach dir”) und gewann! Was folgte, war eine Weltkarriere.

Vicky Leandros kurz nach ihrem Sieg beim ESC 1972
Vicky Leandros feiert ihren Sieg beim ESC 1972 (Archivbild)
picture alliance/United Archives | kpa Keystone

Eine weitere deutsche Legende nimmt den Flug nach Wien

Doch wir haben euch eine weitere deutsche Legende versprochen. Der gesuchte Teilnehmer trat vor zwei Jahren nochmals in der deutschen Vorentscheidung an, wurde aber „nur” Zweiter hinter Isaak Guderian. Im Jahr seiner Teilnahme gastierte der ESC-Zirkus das bisher erste und einzige Mal in Istanbul. Und wer genau hinhört, kann im offiziellen YouTube-Video Schauspielerin Annette Frier „Maaaaax” schreien hören.

Max Mutzke mit Annette Frier und Stefan Raab kurz nach dem Finale 2004 in Istanbul
Max Mutzke mit Annette Frier und Stefan Raab kurz nach dem Finale 2004 in Istanbul (Archivbild)
picture-alliance / dpa/dpaweb | Ulrich Perrey

Richtig, es ist Max Mutzke (44)! Beim Eurovision Song Contest 2004 erreichte er zusammen mit seinem damaligen Mentor Stefan Raab den 8. Platz. Ein wenig enttäuscht war Deutschland, hatte man doch mit einem Sieg gerechnet. Den holte aber Ruslana mit ihren „Wild Dances” in die Ukraine.

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Wer ist noch alles dabei?

Während Vicky Leandros das 1. Halbfinale am 12. Mai eröffnen soll, wird Max Mutzke teil des Interval-Acts „Celebration” im Finale am 16. Mai sein. Dafür holt der ORF weitere ESC-Legenden in die Wiener Stadthalle.

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Neben Verka Serduchka, eine der beliebtesten Teilnehmerinnen überhaupt, die mit „Dancing Lasha Tumbai” aus dem Jahr 2007 noch einmal die Halle wackeln lassen wird, kommen auch Erika Vikman (2025) und die Sieger von 2006, Lordi, aus Finnland nach Wien. Möglich, dass die beiden Acts 20 Jahre nach dem 1. Sieg des nordischen Landes erneut die Trophäe ins „Land der tausend Seen” holen. Die Wettquoten stehen gut dafür.

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Neben Kristian Kostov (Bulgarien 2017) und Miriana Conte (Malta 2025) wird auch ein wahrer Dauerbrenner mit von der Partie sein: ESC-Sieger Alexander Rybak. Er gewann 2009 den Wettbewerb und nahm auch 2018 noch einmal teil. Die ESC-Fans freuen sich schon jetzt auf diese (wie sie es nennen) „Eurovision Royalties”.

Verwendete Quellen: ORF, Bild