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Luxemburg

Das Großherzogtum Luxemburg gehört zu den kleinsten Ländern der Europäischen Union. Es bildet mit Belgien und den Niederlanden die 'Beneluxstaaten'.

Luxemburg picture alliance / Bildagentur-online/AGF-Foto

Luxemburg ist ein Großherzogtum in Mitteleuropa mit der gleichnamigen Hauptstadt. Das Land grenzt an Deutschland, Frankreich und Belgien. Es bildet gemeinsam mit Belgien und den Niederlanden die Union der Beneluxstaaten. Mit einer Fläche von nur 2.586 km² ist das Großherzogtum der zweitkleinste Staat innerhalb der Europäischen Union. Luxemburg hat etwa 614.000 Einwohner (Stand: 2019), zu den Amtssprachen gehören neben Französisch auch Deutsch sowie die Nationalsprache Luxemburgisch. Die Landschaft Luxemburgs wird von fruchtbaren Tiefebenen und den Ardennen geprägt.

Das Großherzogtum besitzt die Staatsform einer parlamentarischen Monarchie, die Krone wird innerhalb der Adelsfamilie des Hauses Nassau vererbt. Während das Staatsoberhaupt überwiegend repräsentative Aufgaben wahrnimmt, werden die Regierungsgeschäfte durch das Parlament ausgeführt. Regierungschef wurde im Dezember 2013 Xavier Bettel von der Demokratischen Partei Luxemburgs.

Der kleine Staat Luxemburg nimmt innerhalb der EU einen bedeutenden Platz ein. In Luxemburg haben wichtige europäische Institutionen ihren Sitz, so zum Beispiel der Europäische Gerichtshof, der Europäische Rechnungshof und die Europäische Investitionsbank.

Luxemburg gehört zu den wirtschaftlich stabilsten und stärksten Volkswirtschaften Europas. Im Vergleich zu manch anderen EU-Staaten verfügt das Land über ein hohes Lebensniveau sowie eine beträchtliche Kaufkraft. Hauptsäulen der Wirtschaft sind neben Banken und Versicherungen der Erzbergbau, die Stahlindustrie und die Informations- und Kommunikationstechnologie. Die breit aufgestellte Volkswirtschaft wird durch die zentrale Lage des Landes innerhalb Europas und den starken Export hochwertiger Produkte begünstigt.

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