Diagnose DemenzSam Dylans Vater erkannte ihn an Weihnachten nicht

Sam Dylan verliert ehrliche Worte ĂŒber sein diesjĂ€hriges Weihnachtsfest (Archivbild)
Sam Dylan verliert ehrliche Worte ĂŒber sein diesjĂ€hriges Weihnachtsfest (Archivbild).
IMAGO/BOBO

Es ist ein Instagram-Post, der unter die Haut geht.
Eigentlich liebt Sam Dylan (40) Weihnachten. Doch dieses Mal kann er die Feiertage nicht wie gewohnt zelebrieren. Der Grund: die Demenz-Erkrankung seines Vaters, die ihn in diesem Jahr schlagartig einholt.

Dschungelcamp-Star spricht ĂŒber die Demenz-Erkrankung seines Vaters

Mit den Worten „Das schönste Geschenk, das es gibt, ist Gesundheit“ beginnt Sam Dylan seinen sehr persönlichen Beitrag auf Instagram. Eigentlich ist der Realitystar laut, liebt es, zu unterhalten und Spaß zu verbreiten. Doch hier schlĂ€gt er ĂŒberraschend ernste Töne an. Denn es geht um ein Thema, das ihm sehr am Herzen liegt. Um Demenz, „eine der ekelhaftesten Krankheiten, die es gibt“. Lange Zeit habe er versucht, diese fernzuhalten: „Doch dieses Weihnachten hat es mich eingeholt.“

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Zu seinen Zeilen teilt der „Sommerhaus der Stars“-Teilnehmer ein Foto, das ihn gemeinsam mit seinen Eltern zeigt: „Zu sehen, wie dein Vater nicht mehr weiß, wer du bist. Wie er seine eigenen Kinder nicht mehr erkennt. Zu sehen, wie diese Krankheit StĂŒck fĂŒr StĂŒck ein Leben auslöscht. Man möchte helfen, aber man ist machtlos. Man erklĂ€rt Dinge – und Minuten spĂ€ter beginnt alles wieder von vorn.“ Es gebe Momente, da sei sein Vater wie frĂŒher. Doch kurz darauf wĂŒrden diese schon wieder verblassen.

Im Video: GZSZ-Star Wolfgang Bahro erzÀhlt von der Demenz seines Vaters

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Sam Dylan: „In Wahrheit einfach nur todtraurig“

Sam Dylans grĂ¶ĂŸter Respekt gilt in dieser herausfordernden Zeit vor allem seiner Mutter, die hilft, wo sie nur kann. „Wenn mein Papa meiner Mum einen Heiratsantrag macht oder sie fragt, ob sie schwanger ist – fĂŒr andere mag das witzig klingen, aber es ist in Wahrheit einfach nur todtraurig“, erklĂ€rt der 40-JĂ€hrige weiter.

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Sam habe lange ĂŒberlegt, ob er diese wirklich sehr persönlichen Worte mit der Öffentlichkeit teilen möchte. Doch sie sollen als AufklĂ€rung dienen. Als AufklĂ€rung einer „bösartigen Krankheit“, von der so viele Leute betroffen sind. „Ich hoffe, dass man eines Tages Demenz heilen kann.“ FĂŒr ihn gibt es nichts Schlimmeres, „als wenn Erinnerungen, SchĂ€tze und ein ganzes Leben aus dem Kopf gelöscht“ werden. (dga)

Verwendete Quellen: Instagram