Familie, König Charles – oder der verblasste US-Traum?Harry und Meghan ziehen nach Großbritannien! Warum kehren sie jetzt zurück?

Vor sechs Jahren wollten sie in Amerika ein völlig neues Leben beginnen.
Jetzt zieht es Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) mit Archie (7) und Lilibet (5) zurück nach Großbritannien. Doch warum die plötzliche Kehrtwende? Dahinter könnten gleich mehrere Gründe stecken.
Besuch bei König Charles wird offenbar zum Wendepunkt
Dass die Sussexes tatsächlich zurückkehren wollen, kommt überraschend – und das aus gutem Grund: Die Entscheidung, nach Großbritannien zu ziehen, soll nämlich erst vor Kurzem gefallen sein. Vorher sollen Harry und Meghan lediglich darüber gesprochen haben, künftig wieder mehr Zeit in England zu verbringen.
Wie die Royal-Korrespondentin Daniela Relph bei BBC berichtet, spielte bei dem Sinneswandel vor allem der gemeinsame Großbritannien-Besuch im Juli eine wichtige Rolle. Damals reisen Harry und Meghan mit Archie und Lilibet nach Großbritannien und verbringen Zeit mit König Charles (77) in Highgrove. Doch die Kinder treffen nicht nur ihren Großvater: Sie verbringen auch Zeit mit Tanten, Onkeln und Cousins aus der Familie ihrer verstorbenen Großmutter Prinzessin Diana, unter anderem in Portugal.
Die gesamte Europareise wird der BBC gegenüber als „wunderbare Zeit“ beschrieben – und diese hat offenbar mit Folgen: Aus der Idee, häufiger nach Großbritannien zu kommen, scheint kurz darauf der Plan zu folgen, umzuziehen!
Rückkehr nach Großbritannien – wegen Archie und Lilibet?
Einer der Gründe, warum sich Prinz Harry und Herzogin Meghan für den Umzug entschieden haben, scheinen demnach ihre Kinder zu sein. Wie Page Six durch Insiderquellen weiß, sollen Archie und Lilibet zu anderen Familienmitgliedern, unter anderem ihren Cousins, eine engere Beziehung aufbauen – und das geht natürlich nur, wenn diese kein Ozean dauerhaft trennt.
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Zudem soll Harry schon länger den Wunsch gehabt haben, seinen Kindern das Leben und die Kultur in Großbritannien näherzubringen, wie der Telegraph berichtet. Hinzu kommt der Wunsch, ihre Kinder in Großbritannien ausbilden zu lassen, wie die BBC unter Berufung auf Insider, die das Paar gut kennen sollen, berichtet.
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Ist die Krebserkrankung von König Charles Grund für die Rückkehr?
Auch die Gesundheit von König Charles (77) dürfte bei Harrys Entscheidung eine Rolle spielen. Dem Herzog von Suxxex dürfte dabei besonders bewusst sein, wie kostbar die gemeinsame Zeit mit seinem Vater ist: Der Monarch wird wegen einer Krebserkrankung behandelt – und sein Sohn machte bereits im vergangenen Jahr im Gespräch mit der BBC deutlich, wie wichtig ihm eine Versöhnung sei. Schließlich wisse er nicht, wie lange sein Vater noch leben würde, so Harry.
Ob Charles’ Erkrankung tatsächlich ein konkreter Auslöser für den Umzug ist, haben Harry und Meghan selbst nicht bestätigt. Ein Insider berichtet Page Six jedoch, „dass Charles ein wichtiger Grund für ihre Rückkehr ist“. Nach Jahren der Distanz könnte Harry damit künftig deutlich mehr Zeit mit seinem Vater verbringen – und auch Archie und Lilibet hätten ihren Großvater wieder häufiger um sich.
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Rückkehr, weil der große Erfolg in den USA ausblieb?
Familie, Kinder, König Charles – laut Insidern gibt es viele persönliche Gründe für die Rückkehr. Doch einige Medien vermuten noch etwas anderes dahinter: Könnte auch die zuletzt durchwachsene Bilanz von Harry und Meghan in den USA eine Rolle spielen?
Dabei hatte ihr Neustart in Amerika spektakulär begonnen: Harry und Meghan schlossen millionenschwere Verträge mit Netflix und Spotify ab. Das Oprah-Interview, ihre Netflix-Doku „Harry & Meghan“ und Harrys Memoiren „Spare“ sorgten weltweit für Schlagzeilen. Spätere Projekte erreichten jedoch deutlich weniger Aufmerksamkeit. Der Spotify-Vertrag endete bereits 2023, auch der ursprüngliche Netflix-Deal ist inzwischen ausgelaufen

Die Daily Mail wertet die Rückkehr deshalb als mögliches Eingeständnis, dass sich nicht alle großen US-Pläne erfüllt haben. Besonders hart urteilt Royal-Expertin Kinsey Schofield. Gegenüber Page Six bezeichnet sie die Rückkehr sogar als „Eingeständnis des Scheiterns“.
Harry und Meghan hätten in den USA schließlich beste Voraussetzungen gehabt: „Sie hatten Amerika, Hollywood, riesige Verträge, weltweiten Bekanntheitsgrad und jeden erdenklichen Vorteil“, sagt Schofield. Ihr vernichtendes Fazit: „Und sechs Jahre später kommen sie zurück. Das ist Versagen.“
Ihre These: Harry und Meghan hätten beweisen wollen, dass sie auch unabhängig von der Monarchie erfolgreich sein können – nun zeige sich, laut Schofield, wie wichtig die Verbindung zum britischen Königshaus weiterhin für ihre öffentliche Bedeutung sei.
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Erhoffen sich Harry und Meghan neue Chancen in Großbritannien?
Selbst wenn berufliche Probleme nicht der Auslöser sein sollten, könnte der Umzug Harry und Meghan neue Möglichkeiten eröffnen. Ein Kommentar im Mirror sieht in der Rückkehr sogar eine Art Neustart für die Marke Sussex: In Kalifornien seien die beiden inzwischen Prominente unter vielen – in Großbritannien steht Harry dagegen sofort wieder stärker als Sohn des Königs und Bruder des Thronfolgers im Mittelpunkt.
Auch ganz konkrete berufliche Anknüpfungspunkte gibt es. Laut Telegraph will Meghan ihre Lifestyle-Marke As Ever von der neuen britischen Basis aus weiterführen. Harry wiederum könnte sich verstärkt seinen gemeinnützigen Projekten widmen. Besonders wichtig dürften dabei die Invictus Games sein, die im Juli 2027 in Birmingham stattfinden. Harry soll laut Telegraph sogar inständig hoffen, dass König Charles die Spiele gemeinsam mit ihm eröffnet.
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Die wahren Gründe für den Umzug kennen bislang nur Harry und Meghan
Ob hinter Harrys und Meghans Entscheidung tatsächlich auch berufliche oder finanzielle Gründe stecken, ist bislang unklar. Entsprechende Vermutungen sind vor allem Einschätzungen von Medien und Royal-Beobachtern – bestätigt haben die Sussexes sie nicht. Nach Insider-Informationen der BBC stehen für Harry und Meghan vor allem die Familie, mehr Zeit in Europa und die Schulbildung ihrer Kinder im Vordergrund.
Verwendete Quellen: BBC, Page Six, Mirror, Telegraph, BBC, Page Six, Daily Mail



