Norwegisches Königshaus veröffentlicht erstes FotoKönig Haralds Sarg kostete fast zwei Millionen Euro – jetzt zeigt der Hof, warum!

Jetzt ist seine letzte Ruhestätte erstmals zu sehen.
Fast zwei Millionen Euro kostete der Sarkophag von König Harald V. – eine Summe, die schon Jahre vor seinem Tod für Schlagzeilen sorgte. Jetzt zeigt das norwegische Königshaus erstmals die sündhaft teure Ruhestätte – mit einem Foto aus dem Mausoleum.
Zwei Millionen Euro für einen Sarg? Darüber scherzte selbst König Harald V. vor seinem Tod
20 Millionen norwegische Kronen, umgerechnet rund 1,85 Millionen Euro: So viel kostete König Haralds Sarg nach Angaben des norwegischen Palastes. Bereits Jahre vor seinem Tod sorgte die enorme Summe laut dpa für Aufsehen. Harald selbst nahm das Ganze mit seinem typischen Humor. „Ich danke den Behörden für die Fürsorge im Jenseits“, erklärte der Monarch damals amüsiert.
„Ich hoffe, er ist gut gepolstert, damit unser Aufenthalt dort angenehm wird“, scherzte er laut AFP weiter. Schließlich würden er und seine Frau Sonja „eine ganze Weile dort bleiben“.
Am 28. August starb König Harald V. im Alter von 89 Jahren. Am 9. September wurde er beigesetzt. Nun gewährt das norwegische Königshaus erstmals einen genaueren Blick auf den kostspieligen Sarkophag – und erklärt, was ihn so besonders macht.
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So prunkvoll ist König Haralds Millionen-Sarg
Schon auf den ersten Blick wird klar: König Haralds letzte Ruhestätte ist kein gewöhnlicher Sarkophag. Der grünliche Sarg ist wie ein Schiff mit abgerundetem Rumpf geformt – eine bewusste Erinnerung an Haralds enge Verbindung zum Meer.

Prunkvoll wird es bei den Details: Auf dem Deckel sind die königlichen Insignien verewigt – Krone, Reichsapfel, Zepter und Reichsschwert. Am Fußende befindet sich das königliche Wappen. Die Symbole wurden von Hand gefertigt und in Bronze gegossen, die einzelnen Messingbuchstaben der Inschrift sogar vergoldet.

Auch beim Material steckt eine besondere Idee dahinter. Der Sarkophag besteht aus Olivin, einem grünlichen Gestein aus Norwegen. Und das hat eine ungewöhnliche Eigenschaft: Olivin kann CO2 aufnehmen und binden. Für die Gestalter steht das laut Hof symbolisch für die Naturverbundenheit des Königspaares und dessen Sorge um kommende Generationen.
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Auch Königin Sonja inspirierte Haralds letzte Ruhestätte
Dieser Sarkophag erzählt nicht nur von König Harald. Auch Königin Sonja hat seine Gestaltung entscheidend inspiriert: Während die Schiffsform für Haralds enge Verbindung zum Meer steht, erinnert der grünliche Olivinstein an Sonjas Liebe zur norwegischen Natur. Der Stein stammt aus Sunnmøre – einer Region, durch die die Königin selbst häufig gewandert ist.
So vereint der Sarkophag laut Königshaus das, was beiden besonders wichtig war, an einem gemeinsamen Ort. Und das ist durchaus wörtlich gemeint: Die fast zwei Millionen Euro teure letzte Ruhestätte wurde als Doppelgrab für Harald und Sonja entworfen. Eines Tages soll auch die 89-Jährige hier beigesetzt werden – an der Seite ihres Mannes.
Verwendete Quellen: Norwegisches Königshaus, dpa, AFP


