Pläne, die sie nie verwirklichen konnte! Was Prinzessin Diana Stunden nach der Todesnacht eigentlich vorhatte

Prinzessin Diana
Prinzessin Diana wurde am 31. August 1997 jäh aus dem Leben gerissen
picture alliance / empics | John Stillwell

Es ist ein Datum, das sich bei vielen ins Gedächtnis eingebrannt hat!
Am 31. August 1997 verunglückte Prinzessin Diana (†36) tödlich in Paris. Während die Welt um die „Königin der Herzen“ weinte, herrschte auch am Set des damals neuen James-Bond-Films tiefes Entsetzen. Denn was kaum jemand weiß: Nur wenige Stunden nach ihrem tragischen Tod hätte Diana einen ganz besonderen Termin wahrnehmen sollen.

Der Morgen, den Prinzessin Diana nicht mehr sah

Nach ihrer Scheidung vom heutigen König Charles (77) im August 1996 hatte Prinzessin Diana begonnen, ihr Leben neu zu definieren. Sie nutzte ihre Freiheit, um sich verstärkt humanitären Projekten zu widmen – etwa dem Kampf gegen Landminen und der Unterstützung von Aids-Patienten und schwer kranken Kindern. Zugleich öffneten sich ihr neue private und gesellschaftliche Kreise.

Für den 1. September 1997 war eigentlich ein spektakulärer Besuch in den legendären Pinewood-Studios nahe London geplant, wie Bild jetzt berichtet. Diana und ihr Lebensgefährte Dodi Al-Fayed (†42) sollten das Set des neuen 007-Abenteuers „Der Morgen stirbt nie“ besuchen. Die Verbindung war eng und persönlich: Bond-Produzentin Barbara Broccoli (66) pflegte eine Freundschaft zu Dodi Al-Fayed. Doch zu diesem Treffen sollte es nie kommen. Die tragischen Ereignisse in der Pariser Alma-Unterführung in den frühen Morgenstunden des 31. August rissen das Paar aus dem Leben. Und ließen eine fassungslose Filmcrew zurück.

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Mitten in diesem Albtraum befand sich auch der deutsche Schauspieler Götz Otto, der damals als blonder Bond-Bösewicht Stamper vor der Kamera stand. Wie er nun in einem emotionalen Interview mit der Bild-Zeitung verriet, erreichte ihn und Hauptdarsteller Pierce Brosnan die Nachricht vom Unfall auf fast surreale Weise. Nach einem gemeinsamen Clubbesuch saßen die beiden Schauspieler in einer Limousine auf dem Heimweg, als im Radio die Schreckensmeldung verkündet wurde. In ganz London, so erinnert sich Otto im Gespräch mit Bild, war in dieser Nacht ein lähmendes Entsetzen spürbar – eine düstere Wolke, die sich über die britische Metropole legte.

„Manche lagen sich weinend in den Armen”

Als am darauffolgenden Montag die Arbeit am Set beginnen sollte – an jenem Tag, an dem eigentlich royalem Glanz in den Studios hätte einziehen sollen – befanden sich alle in einer emotionalen Ausnahmesituation. Wo sonst geschäftiges Treiben herrschte, flossen nun Tränen der Trauer. „Der Montag fühlte sich vor Drehbeginn seltsam an“, erinnert sich Otto. „Wir trafen uns in den Pinewood-Studios. Manche lagen sich weinend in den Armen.“

Götz Otto, Michelle Yeoh und Pierce Brosnan
Götz Otto, Michelle Yeoh und Pierce Brosnan trauerten 1997 gemeinsam um Prinzessin Diana
picture alliance / teutopress

Besonders Produzentin Barbara Broccoli war von dem Verlust ihres guten Freundes Dodi schwer getroffen. Auch Pierce Brosnan (73) und Bond-Girl Michelle Yeoh (64) standen unter Schock. Trotz der tiefen Erschütterung entschied die Produktionsleitung gegen zehn Uhr morgens, die Dreharbeiten fortzusetzen – ein surrealer Arbeitstag, geprägt von kollektiver Trauer und eiserner Disziplin, den der deutsche Schauspieler laut eigener Aussage nie vergessen wird.

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Gemeinsame Trauer vereinte die Crew für immer

Der geplatzte Termin in den Pinewood-Studios steht stellvertretend für all das, was Prinzessin Diana in der Zukunft noch vorhatte: ein Leben zwischen Engagement und persönlicher Freiheit, fern von den Zwängen des Palasts. Ihr Einsatz für Hilfsorganisationen und Benachteiligte sollte weiter ausgebaut werden, neue Projekte waren denkbar – vieles davon blieb unvollendet.

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Die Tragödie um Diana hinterließ auch tiefe Spuren bei allen Beteiligten des Bond-Films. Wie Götz Otto betont, schweißte die gemeinsame Trauer die Schauspieler und das Team hinter den Kulissen auf eine Weise zusammen, die weit über die übliche Zusammenarbeit an einem Filmset hinausging. Der Vorfall habe die letzten vier Wochen des Drehs noch einmal spürbar intensiver gemacht. Es war eine der traurigsten Epochen der Filmgeschichte – ein Moment, in dem die glitzernde Fiktion des Kinos von der bitteren und unbarmherzigen Realität des Lebens eingeholt wurde.

Verwendete Quellen: Bild