Diese Experten-Rechnung hat es in sich1,8 Millionen Pfund! Für Harry und Meghan könnte die Rückkehr richtig teuer werden

Den Herzog und die Herzogin von Sussex könnte bei ihrer Rückkehr eine gepfefferte Rechnung erwarten
Den Herzog und die Herzogin von Sussex könnte bei ihrer Rückkehr eine gepfefferte Rechnung erwarten (Archivbild)
FW1FP/Toby Chopra, REUTERS, Hollie Adams

Ausgerechnet ein neues Zuhause könnte zum Kostenfaktor werden.
Prinz Harry und Herzogin Meghan wollen Ende August mit ihren Kindern nach Großbritannien zurückkehren. Ihre Häuser in Kalifornien und Portugal sollen sie allerdings behalten. Genau das könnte teuer werden, falls sich das Paar zusätzlich eine Immobilie in England kauft.

Bei einem 10-Millionen-Haus könnten 1,8 Millionen Pfund fällig werden

Da schlackern selbst bei einem millionenschweren Royal-Paar die Ohren! Prinz Harry und Herzogin Meghan planen ihre Rückkehr nach Großbritannien. Doch wer Häuser in mehreren Ländern besitzt und möglicherweise noch ein weiteres kauft, muss bei den Steuern ganz genau hinschauen.

Finanzexpertin Molly Monks von Parker Walsh rechnet im britischen Express vor, was allein beim Kauf eines Hauses in England passieren könnte. Würden Harry und Meghan dort eine Immobilie für zehn Millionen Pfund kaufen und gleichzeitig ihre Häuser im Ausland behalten, könnte eine gewaltige Steuerzahlung fällig werden.

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Konkret geht es um die Stamp Duty Land Tax. Vereinfacht gesagt ist das eine Steuer, die beim Kauf von Immobilien in England und Nordirland anfällt. Bei einem Kaufpreis von zehn Millionen Pfund rechnet Monks mit rund 1,61 Millionen Pfund, falls der höhere Steuersatz für zusätzliche Immobilien greift. Käme außerdem der Zuschlag für Käufer hinzu, die steuerlich nicht in Großbritannien ansässig sind, könnten daraus etwa 1,81 Millionen Pfund werden.

Ob Harry und Meghan diese Summe tatsächlich zahlen müssten, steht allerdings keineswegs fest. Dafür müssten sie zunächst überhaupt eine entsprechende Immobilie kaufen. Außerdem hängt die endgültige Höhe laut Monks von ihren persönlichen Verhältnissen zum Zeitpunkt des Kaufs ab.

Auch Meghans US-Steuern spielen weiterhin eine Rolle

Kompliziert könnte es für die Sussexes auch abseits eines möglichen Hauskaufs werden. Denn ein Umzug nach Großbritannien bedeutet nicht automatisch, dass sich die Steuerfrage mit einem bestimmten Einreisetag erledigt.

„Es gibt kein magisches Datum im August, das es jemandem erlaubt, nach Großbritannien zurückzukehren, ohne dort Steuern zahlen zu müssen“, erklärt Monks. Entscheidend seien unter anderem die Zahl der Tage im Land sowie die Frage, wo sich Wohnungen und Familie befinden und welche weiteren Verbindungen nach Großbritannien bestehen.

Bei Meghan kommt noch ihre amerikanische Staatsbürgerschaft hinzu. Sie muss grundsätzlich auch nach einem Umzug weiterhin in den USA Angaben zu ihren weltweiten Einkünften machen. Abkommen zwischen den Ländern können zwar verhindern, dass dasselbe Einkommen doppelt besteuert wird. Die nötigen Steuererklärungen verschwinden dadurch aber nicht.

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Mehrere Häuser können die Sache kompliziert machen

Harry und Meghan wollen laut Express künftig in einer nicht-königlichen Unterkunft außerhalb Londons leben und bleiben Privatpersonen ohne Aufgaben als arbeitende Royals. Gleichzeitig sollen ihre Immobilien in Montecito und Portugal erhalten bleiben.

Genau diese Verbindungen zu mehreren Ländern können steuerlich kompliziert werden. Monks warnt davor, die Rückkehr deshalb als cleveren Steuertrick zu betrachten. „Ihre Rückkehr mag perfekt auf das Schuljahr oder aus familiären Gründen abgestimmt sein, aber sie als steuerlich perfekt getimt zu bezeichnen, ist verfrüht“, sagt sie.

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Mehrere Wohnsitze und Einkünfte in verschiedenen Ländern könnten vielmehr zu sich überschneidenden Pflichten führen. Für Harry und Meghan heißt das also: Die spektakulären 1,8 Millionen Pfund sind bislang nur ein mögliches Rechenbeispiel. Sollten sie sich allerdings für ein entsprechend teures Eigenheim in England entscheiden, könnte der Umzug einen ziemlich kostspieligen Haken bekommen.

Verwendete Quellen: Express